Stellen Sie sicher, dass Ihr verfügbares Einkommen hoch genug ist
Obwohl es auf dem Weg zu Wohlstand nicht alleine auf Ihr Einkommen ankommt, ist es selbstverständlich wichtig, wieviel Geld jeden Monat ‚reinkommt'.
Bei diesem Punkt müssen wir allerdings unterscheiden, denn es kommt sehr darauf an, ob Sie angestellt oder selbstständig sind.
Um es vorweg zu nehmen: Als Selbstständiger hat man es in der Regel leichter sein Einkommen zu erhöhen, denn Sie brauchen keinen Arbeitgeber, der Ihrem Wunsch zustimmt. Es reicht aus, wenn Sie bessere Ideen entwickeln, produktiver sind und Ihre Kunden zufriedener machen. Dann verdienen Sie auch automatisch mehr.
Wie man in der Selbstständigkeit erfolgreich wird, würde den Umfang dieses Buches sprengen. Deshalb hier ein Tipp: Eine gute Anleitung zu größerem Erfolg als Selbstständiger bietet Ihnen das Chefbuch:
http://www.mein-finanzbrief.de/chef/
Im Chefbuch finden Sie auf 270 Seiten alles, was man als Selbstständiger für eine florierende Firma braucht. Ich empfehle Ihnen dieses Buch sehr.
Als Angestellter sollten Sie sich von Zeit zu Zeit immer wieder einmal über folgende Fragen Gedanken machen:
" Verdiene ich genug?
" Wie viel kann ich für den angestrebten Job verlangen?
" Wie stehe ich finanziell im Vergleich zu anderen da?
Diese Fragen stellt man sich irgendwann sowieso einmal und das ist auch gut so. Wir raten dazu, dass Sie alle ein bis zwei Jahre einen Check durchführen, der klärt, ob Ihr Gehalt noch angemessen ist.
Eine der besten Informationsquellen dazu finden Sie - wie kann es auch anders sein - wieder einmal im Internet.
Die Tests werden teils kostenfrei, teils gegen eine geringe Gebühr angeboten. Hier drei Adressen für Gehaltchecks:
" http://www.stepstone.de/
" http://www.jobpilot.de/
" http://www.monster.de/
Sie werden bei allen drei Tests durch einen Fragebogen geführt und erhalten anschließend eine Auswertung. Dabei werden bei den Angeboten von www.jobpilot.de und www.monster.de (den gab es bei unserer letzten Recherche sogar kostenfrei, wenn man sich dort neu anmeldet) folgende Fragen beantwortet:
" Wie ist die Entwicklung Ihres Einkommens?
" Welche Weiterbildung verbessert Ihr Gehalt?
" Lohnt sich ein Branchen- oder Ortswechsel?
" So überzeugen Sie Ihren zukünftigen Chef!
Ruhig auch einmal zur Probe bewerben: Man muss nicht immer gleich in der alten Firma kündigen wollen, um sich zu bewerben. Sie können sich auch ruhig einmal so, quasi zur Probe bewerben. So finden Sie schnell heraus, wie es um Ihren 'Marktwert' bestellt ist. Außerdem bleiben Sie in Übung und wenn Sie sich wirklich einmal neu bewerben müssen, haben Sie dadurch doch wesentlich mehr Routine.
So verhält man sich am besten bei Gehaltsverhandlungen: Eines ist klar, wer gut vorbereitet zu einem solchen Gespräch erscheint, wird mehr Erfolg haben, als jemand, der nur zwischen Tür und Angel bekannt gibt, dass er eigentlich gerne etwas mehr verdienen würde.
Zu diesem Thema gibt es gute Bücher. Vielleicht haben Sie ja Lust bei www.amazon.de einmal nach 'Gehaltsverhandlung' zu suchen? Die Trefferliste ist beeindruckend.
Tipp des FinanzplanTeams: Egal wie Sie sich auf eine Gehaltsverhandlung vorbereiten, bemühen Sie sich stets darum, das Gespräch aus Sicht Ihres Arbeitgebers zu sehen. Die alles entscheidende Frage lautet daher: Warum soll er Ihnen mehr bezahlen? Was hat Ihr Arbeitgeber davon?
Bleiben Sie sachlich und bewahren Sie einen kühlen Kopf. Hitzige Argumentationen bringen Sie selten weiter. Hier zählen Fakten.
Und last but not least: Es muss nicht immer mehr Geld sein. Vielleicht erhalten Sie andere Vorteile, eine Fortbildung etwa oder ein Notebook, das Sie auch privat verwenden dürfen. Eine Monatskarte für die Fahrten zur Arbeit oder einen Firmenwagen, den Sie auch mit nach Hause nehmen können.
Hier lohnt es sich zu überlegen, was es im Betrieb sowieso schon gibt und wie Sie davon profitieren können. Ihr Arbeitgeber muss dann nichts neu anschaffen und Sie haben trotzdem Geld gespart.
Ein weiterer sinnvoller Denkansatz kann auch sein: Kann ich mit meinen Hobbys Geld verdienen?
Wir meinen, jeder Mensch kann irgendetwas besonders gut. Jede(r) hat besondere Talente, Fähigkeiten und Begabungen. Die Frage ist nur, nutzen wir diese auch?
Viele arbeiten in einem Beruf, den sie zwar erlernt haben, der sie aber nicht wirklich befriedigt. Den Beruf ganz zu wechseln, um das zu tun, was man am liebsten ausüben würde, wäre natürlich die optimale Lösung, aber das ist aus vielerlei Gründen nur bei den wenigsten Menschen möglich.
Was aber immer geht ist Folgendes: Machen Sie aus Ihrem Hobby, aus dem was Sie gerne machen, einen Nebenerwerb.
Die Vorteile sind vielfältig:
" Sie haben eine zusätzliche Aufgabe, die Ihnen wirklich Spaß macht.
" Sie verdienen sich ein zusätzliches Einkommen und bauen sich dadurch ein zweites Standbein auf.
" Sie bleiben in Bewegung. Wer rastet, der rostet…
" Sie lernen wahrscheinlich neue - gleichgesinnte - Menschen kennen.
" Sie haben, wenn Sie einmal in Rente sind, immer noch eine Beschäftigung.
" Vor allem für Hausfrauen- und männer bleibt die Türe zum Wiedereinstieg in das Berufsleben offen.
" Viele Menschen können sich so selbst verwirklichen und im Nebenberuf ihrem Traumberuf nachgehen.
Aber: Wie findet man eine passende Nebenbeschäftigung - was soll ich tun?
Im Grunde genommen ist es einfach. Fragen Sie sich:
" Was mache ich gerne?
" Bei welchen Tätigkeiten vergesse ich die Zeit?
" Bei was bitten mich meine Bekannten und Freunde um Hilfe?
" Was habe ich als Kind schon immer mal machen wollen?
" Was kann ich besonders gut?
" Welche Themen faszinieren mich?
Um es ganz klar zu sagen: Jede(r) macht irgendetwas besonders gerne. Und das, was man gerne macht, wird in der Regel auch vom Ergebnis her gut. Und wenn das Ergebnis gut ist, werden Sie auch jemanden finden, der bereit ist, dafür Geld auszugeben. Es lohnt sich sehr, sich mit einem Stück Papier und einem Stift so lange hinzusetzen, bis man etwas gefunden hat, aus dem man einen Nebenjob machen könnte.
Es gibt wirklich tausende von Möglichkeiten, hier nur ein paar als Beispiel:
" Wer gerne mit Hunden zusammen ist, könnte eine 'Gassiagentur' für berufstätige Hundebesitzer gründen.
" Wer gerne Pizza isst, könnte sich in einer Pizzeria bewerben oder selbst Pizza ausfahren.
" Wer gerne am Computer arbeitet, könnte Internet oder Officekurse für Senioren geben (ein absoluter Zukunftsmarkt).
" Wer gerne im Fitnesstudio ist, könnte eine Trainerlizenz machen und dann dort als Trainer(in) anfangen.
" Wer gerne Briefe schreibt, könnte das auch für andere tun.
" Wer gerne Wissen an Kinder weitergibt, kann sich in manchen Bundesländern als Aushilfslehrer(in) bewerben.
" und, und, und…
Es gibt vom VNR-Verlag sogar einen extra Dienst, der sich 'Die Geschäftsidee' nennt. Dort werden Monat für Monat neue Ideen vorgestellt, mit denen man Geld verdienen kann. Wenn Ihnen nichts einfällt, können Sie diesen Dienst ja so lange abonnieren, bis Sie etwas Passendes für sich gefunden haben. Aber wenn Sie nachdenken, finden Sie bestimmt auch selbst heraus, was Ihnen besonders liegt. Oder Sie fragen Ihren Lebenspartner, Ihre Bekannten und Verwandten. Vielleicht hat da jemand die zündende Geschäftsidee für Sie.
Nun fragen viele: Muss ich mich dazu zwingend selbstständig machen?
Nein, natürlich nicht. Obwohl wir vom FinanzplanTeam der Meinung sind, dass sich eine selbstständige Tätigkeit, auch wenn diese im Nebenberuf ausgeübt wird, steuerlich sehr günstig auswirkt.
Sie haben auch als nebenberuflich Selbstständiger die gleichen Abzugsmöglichkeiten wie ein hauptberuflich Selbstständiger. Das sollten Sie also mit berücksichtigen. Am besten besprechen Sie das Thema mit einem Steuerberater Ihres Vertrauens.
Wir meinen jedenfalls, sich nebenberuflich selbstständig zu machen, gehört zu den wenigen, noch verbliebenen Möglichkeiten, um wirklich Steuern sparen zu können.
Aber auch wenn Sie sich lieber bei jemandem anstellen lassen möchten, ist das vollkommen in Ordnung. Für manche Berufe gibt es auch - weil dort eine spezielle Zulassung gefordert wird - gar keine andere Möglichkeit.
Und wie sieht das steuerlich aus?
Na ja, alle Einnahmen, die Sie erzielen, müssen Sie grundsätzlich versteuern. Inwieweit es dafür Freibeträge gibt ist so unterschiedlich, dass wir Sie für die Beantwortung wirklich dringend an Ihren steuerlichen Berater verweisen möchten.
Ich habe nicht die notwendige Qualifikation oder Zulassung.
Wie schon gesagt, wenn Sie selbst die erforderliche Zulassung nicht haben, dann fangen Sie zunächst damit an, für jemanden zu arbeiten, der die Voraussetzungen erfüllt.
Die meisten Selbstständigen stellen überaus gerne so genannte 400 Euro Kräfte ein. Da werden Sie bestimmt nicht lange suchen müssen. Der Trend geht absolut zu nicht fest angestellten Mitarbeitern, vor allem bei kleinen und mittleren Betrieben.
Manche schnaufen jetzt: "Ach… ich weiß nicht…"
"Ach… ich weiß nicht" gilt jetzt nicht ;-)) Man muss schon selbst etwas in die Puschen kommen. Zum Jagen wird in der heutigen Zeit keiner mehr getragen. Dafür sind die Zeiten zu rauh. Also raus aus dem Fernsehsessel und ab geht´s auf die Suche nach Ihrem Traumjob… Sie werden es nicht bereuen!
Und hier noch ein Tipp des FinanzplanTeams:
Wenn Sie auf die Megatrends der Zukunft setzen möchten, hier sind einige:
" Allen voran das Internet.
" Dann alles, was mit der Generation 50+ zu tun hat,
" als nächstes der große Bereich der Wellness und der Gesundheit.
" Ein weiterer Trend besteht in dem Vereinfachen von Dingen.
" Heimarbeitsplätze sind stark im Kommen.
" Der Freizeitbereich wird wohl weiter wachsen.
" Dann natürlich der ganze Bereich von Ökologie und Umweltschutz, erneuerbare Energien, Rohstoffe, neue Technologien,
" die Medizintechnik und last but not least
" der enorm wachsende Bedarf an Pflege- und Betreuungsleistungen rund um die Gott sei es gedankt immer älter werdenden Menschen.
Das ist aber bei weitem nicht alles, es gibt unendlich viele Möglichkeiten!
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Erstellt am: 23.08.2011

