Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft. Binden Sie Ihr Unterbewusstsein mit ein.



Unser Unterbewusstsein ist eine feine Sache. Es ist der große Speicher all dessen, was wir jemals erlebt und gelernt haben. Es vergisst nichts. Das ist überaus praktisch und erleichtert uns das Leben, denn sonst müssten wir uns auch als Erwachsene immer wieder neu überlegen, ob wir zum Beispiel eine heiße Herdplatte anfassen können oder nicht.

Das Unterbewusstsein steuert einen Großteil unserer Handlungen gewissermaßen reflexartig und vollautomatisch. So können wir beispielsweise als erfahrene Autofahrer schalten und bremsen, ohne erst darüber nachdenken zu müssen. Wir können uns dabei sogar mit unserem Beifahrer unterhalten oder in Gedanken versunken über etwas nachdenken, was uns im Moment beschäftigt.

Um es auf den Punkt zu bringen: Annähernd 80% aller unserer Entscheidungen treffen wir gar nicht bewusst, sondern unbewusst. Die Entscheidungsgrundlagen dazu kommen immer aus dem eigenen Unbewussten.

Das Unterbewusstsein ist der Sitz unserer Gefühle, Ängste und Überzeugungen, die uns durchs Leben steuern. Es ist so etwas wie ein Autopilot und den haben wir sehr häufig eingeschaltet - vermutlich während 80% des Tages.

Leider gibt es einen entscheidenden Haken. Quasi einen ‚verflixten, wunden Punkt': Das Unterbewusstsein unterscheidet nicht. Es wertet nicht. Es legt unsere Vorstellungen, Erlebnisse und Gefühle schlicht und ergreifend unserem Glauben gemäß ab.

Das Unterbewusstsein braucht daher dringend einen ‚Wächter', den man an der Tür zu seinem Unterbewusstsein aufstellt. Dieser Wächter ist unser bewusster Verstand. Der kann unterscheiden, kann falsch und richtig bewerten, kann bestimmen, was wir im Leben gerne haben und erleben möchten oder was wir ablehnen.

Ohne den Verstand als Schutzmann, als Türsteher für alle Inhalte zu benutzen, die wir in unser Unterbewusstsein hineinlassen, würde sich mit der Zeit ein ganzer Haufen Müll im Unterbewusstsein ansammeln.
Wer beispielsweise häufig Horror- und Gangsterfilme konsumiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn er sich irgendwann im eigenen Keller ängstigt, oder bei Dunkelheit nicht mehr auf der Straße herumlaufen mag.

Wer fasziniert von Krankheiten ist, sich alle Fernsehsendungen und Berichte ansieht, in denen es um Gebrechen und Erkrankung geht und mit seinen Bekannten vorzugsweise darüber spricht, wie schlimm alles ist und was einem so alles passieren kann, öffnet gewissermaßen das Tor zu seinem Unterbewusstsein ganz weit für solche unangenehmen Ereignisse.

Wer also ständig über Unglück, Krankheit und schreckliche Dinge spricht und sich damit beschäftigt, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie in seinem Leben Gestalt annehmen. Er hat sie quasi selbst herbeigerufen.

Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass der Inhalt des eigenen Unterbewusstseins so wichtig und ausschlaggebend für die Resultate ist, die wir in unserem Leben erzielen. Sie kümmern sich daher wenig darum, welche Inhalte in ihr Unterbewusstsein einfließen.

Wer wohlhabend werden und bleiben möchte, kommt nicht umhin, in seinem Unterbewusstsein gute Grundlagen für seinen finanziellen Erfolg zu schaffen. Wir müssen dafür sorgen, dass wir einen guten Nährboden für Wohlstandsgedanken und Wohlstandsüberzeugungen schaffen.

Bestimmt haben Sie schon einmal davon gehört, dass viele Lottogewinner auf Dauer nicht reich geblieben sind. Warum ist das so? Nun, diese Menschen haben eine große Summe Geld gewonnen, aber sie haben kein Wohlstandsbewusstsein. Sie haben keinen Nährboden, auf dem sich Geld halten und weiter gedeihen kann.

Was mit der Zeit passiert, ist klar: Sie verlieren nach und nach wieder alles und stehen am Ende oftmals ärmer da, als vor dem Gewinn des Geldes. Der Gewinn wird im wahrsten Sinne des Wortes weggespült und reißt dabei - wie eine Lawine - auch noch das bisschen Geld mit, das vor dem Gewinn da war.

Es gibt einen schönen Satz von Paul Getty, der einmal sagte: "Würde alles Geld dieser Welt an einem beliebigen Tag um drei Uhr nachmittags unter die Erdenbewohner verteilt, so könnte man schon um halb vier erhebliche Unterschiede in den Besitzverhältnissen der Menschen feststellen."

Einige wären bereits nach einer halbe Stunde ärmer, andere wären reicher.

Warum? Ganz einfach deshalb, weil reiche Menschen Gewohnheiten, Reflexe und Fähigkeiten entwickelt haben, die dazu führen, dass sich Geld bei ihnen wohlfühlt. Arme Menschen haben diese Eigenschaften nicht ausgebildet.

Die gute Nachricht ist: Jede(r) kann diese Fähigkeiten entwickeln!

Mit Sicherheit können das nicht alle Menschen gleich auf einem solch hohen Niveau, um Multimillionär zu werden, aber das muss ja auch gar nicht sein.

Jeder von uns kann heute bewusst die Entscheidung treffen, sein Unterbewusstsein in puncto Wohlstand zu trainieren und sich eine gute geistige Grundlage zu schaffen, auf der sein persönlicher Wohlstand ab jetzt wachsen und zunehmen kann.

Wenn Sie den Entschluss gefasst haben, Ihr Wohlstandsbewusstsein ab jetzt etwas anzuheben, finden Sie hier ein paar erprobte Möglichkeiten, die mir selbst auch sehr hilfreich waren. Ich hatte nämlich als Jugendlicher überhaupt keinen guten Nährboden für Reichtum. Im Gegenteil, ich war fest davon überzeugt, dass ich es im Leben sehr schwer haben würde. Deshalb weiß ich auch, dass es nicht ganz einfach ist, sein Unterbewusstsein umzutrainieren, aber es geht.

Das erste Hilfsmittel, das ich mir gesucht hatte, waren Autosuggestionen.

Das ist nichts Mystisches oder Unanständiges. Suggestion bedeutet schlicht Beeinflussung. Und beeinflusst werden wir ständig. Den ganzen Tag über. Entweder von anderen Menschen, das wäre dann Fremdsuggestion, oder durch uns selbst, das wäre dann Eigenbeeinflussung oder eben Autosuggestion.

Übrigens: Die komplette Werbeindustrie macht nichts anderes, als uns den ganzen Tag über mit Fremdbeeinflussung zu überhäufen und das mit unglaublich viel Erfolg.

Bei einer bewussten Autosuggestion sucht man sich einen oder mehrere Leitsätze, die das beinhalten, was man gerne in sein Leben ziehen möchte. Diese Leitsätze müssen unbedingt positiv formuliert sein, weil das Unterbewusstsein keine Verneinungen kennt. Damit kann es nicht umgehen. Das Unterbewusstsein deutet nichts um. Wer zu sich selbst sagen würde: "Ich werde nicht krank, ich werde nicht krank,...", würde in seinem Unterbewusstsein lediglich das Wort "krank" verankern.

Erfolgversprechend wäre daher die Suggestion: "Ich bin gesund. Vollkommen gesund. Ich fühle mich pudelwohl. Es geht mir immer besser und besser."

Damit sind wir beim zweiten Leitsatz für Autosuggestionen: Formulieren Sie stets in der Gegenwart, also so, dass es bereits Realität ist.

Warum? Stellen Sie sich vor, Sie sagen zu sich: "Ich werde abnehmen." Das ist schön - das Unterbewusstsein hört den Satz und sagt sich: Super, dann brauche ich heute schon mal nichts dafür tun. Mein Herrchen (oder Frauchen) will ja erst in der Zukunft abnehmen - wo war doch gleich die Schokolade?"

Am besten formuliert man Autosuggestionen also so, als wenn der gewünschte Zustand bereits erreicht ist und das immer in positiver Sprache.

Auf der Webseite http://www.mein-finanzbrief.de/wohlstand/ finden Sie zur Ansicht einige Autosuggestionskarten, die sich als hilfreich erwiesen haben. Es gibt dort auch ein Buch, das 68 verschiedene Autosuggestionen zum Thema Wohlstand und Wohlergehen enthält.


 

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Leseprobe aus dem Buch 'Die 8 Grundgesetze Wohlstands - ISBN 9783842365315'


Hier gelangen Sie zur Webseite des Buches und zur ausführlichen Beschreibung



 

Erstellt am: 23.08.2011



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