Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Ihre Ratgeber sollten aus eigener Kraft wohlhabend geworden sein



Was Sie jetzt lesen, könnte den einen oder anderen ‚Berater’ in Finanzfragen etwas provozieren, aber ich meine es wirklich nicht böse. Diejenigen Fachleute, die erfolgreich sind und über eine gesunde Portion an Selbstkritik verfügen, werden mir (zumindest in einem Gespräch unter 4 Augen) ohnehin zustimmen.

Worum geht es also? Es geht darum, dass ich der Meinung bin, dass ein Coach oder Berater nicht nur tolle Sprüche klopfen können muss. Er oder sie muss selbst bewiesen haben, dass sie in dem Bereich, den sie lehren, erfolgreich waren und sind.

Auf gut Deutsch bedeutet das für Sie in Finanzfragen: Sie sollten sich nicht von einem ‚armen Schlucker’ beraten lassen, der seine eigene Miete nicht bezahlen kann und dessen Auto auf mehr Wechseln als Räder läuft.

Wer als Berater in Finanzfragen nicht selbst wohlhabend ist, dem sollten Sie misstrauen, denn was will er Ihnen beibringen?

Sie können von einem Menschen nur das lernen, was dieser selbst kann. Königstheoretiker haben wir weiß Gott genug. Die sollten wir nicht als unsere Ratgeber beschäftigen. Schließlich wollen wir in der Praxis erfolgreich sein und dafür brauchen wir Leute, die das, was sie predigen, auch selbst leben. Wasser predigen und selbst Wein saufen ist nicht gefragt!

Das Gleiche gilt für alle, die an einem (oder mehreren) Wochenende(n) zum ‚Finanzberater’ ausgebildet wurden. Die können vielleicht gerade mal irgendwelche auswendig gelernten Texte herunterbeten, aber von Geld haben sie keine Ahnung. Da ändert auch der Anzug nichts dran und nein, auch nicht das kürzlich gekaufte (Entschuldigung, ich meinte natürlich das kürzlich geleaste) Auto mit den dicken Niederquerschnittsreifen.

Nur mal so zwischendurch: Viele wirklich reiche Menschen scheren sich nicht darum, was die Leute von ihnen denken und die meisten würden Sie und ich auf der Straße nicht als reich wahrnehmen. Die latschen mit Birkenstock und ‚Schlatterhose’ rum, einfach nur deshalb, weil sie es bequem finden.

Noch ein paar Beispiele, weil dieser Punkt so wichtig ist und Sie ihn wirklich verinnerlichen müssen, wenn Sie auf Ihrem Weg zu Wohlstand keine unnötigen Platzrunden drehen möchten:

Wenn Sie sich aufmachen möchten, um einen 6.000er zu besteigen, werden Sie vermutlich einen Bergführer suchen. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen gefunden und fragen ihn, wie oft er bereits selbst auf dem Berg war, auf den er Sie hinaufführen möchte.

Stellen Sie sich weiter vor, der Bergführer würde Ihnen daraufhin erklären, er selbst wäre niemals höher als 3.000 Meter gekommen, aber diesmal würde es bestimmt klappen. Was würden Sie tun?

Na klar, sich jemanden suchen, der es wirklich kann und der vom Bergsteigen in dieser Höhe Ahnung hat.

Genauso verhält es sich mit Ihrem Geld. Wenn Sie Millionär werden wollen, müssen Sie sich einen Millionär suchen, der Ihnen als Ratgeber zur Seite steht - nicht jemanden, der selbst ‚nur’ 20.000 Euro auf dem Konto hat. Denn der weiß ja gar nicht, von was er redet.

Noch ein Beispiel: Wenn Sie sich aufraffen, um sich im Fitnessstudio in Form zu bringen und Sie werden vom Inhaber begrüßt, der mit seinen 1,60 Meter Größe geschätzte 95 Kilo – das meiste davon in Form von Körperfett - auf die Waage bringt, kommt Ihr Entschluss, sich dieses Studio auszusuchen, wohl ins Schwanken.

Wenn der Studiobesitzer dann noch eine Zigarre im Mundwinkel hat und sich an einer Bierflasche festhält, vergrätzt er Sie wahrscheinlich vollends.

Will heißen: Sie suchen sich auch hier einen Coach, der bereits da ist, wo Sie gerne hin möchten. Das darf dann im Fittnessbereich schon gerne etwas Knackiges sein.

Genauso verhält es sich mit einem Schwimmlehrer, der Ihnen das Schwimmen beibringen will, sich aber weigert, seine orangefarbenen Schwimmflügel abzulegen, weil er vor dem tiefen Becken Angst hat und selbst nicht schwimmen kann.

Ganz egal, wie sympathisch der Mann ist und auch wenn es ein ganz, ganz lieber und wertvoller Mensch ist: Den bitte nicht als Schwimmlehrer nehmen.
Das gleiche gilt auch für selbst bereits 6-mal geschiedene Eheberater und Psychotherapeuten, die selber ‚einen an der Klatsche haben’.

Wir können uns ja alle möglichen Ratgeber anhören, aber befolgen sollten wir nur die Tipps von Menschen, die nachweislich etwas in Ihrem Bereich erreicht haben, was wir auch für unser Leben als erstrebenswert ansehen.

An dieser Stelle haben mich schon viele gefragt: „Stephan, den Schwimmlehrer mit den Schwimmflügeln und den kleinen, dicken Fittnesscoach, den erkenne ich ja noch selbst, aber wie soll das bei einen Finanzberater gehen? Ich kann mir ja schlecht dessen Kontoauszüge zeigen lassen.“

Und ich antworte dann immer: „Warum nicht? Natürlich kannst Du Dir dessen Kontoauszüge zeigen lassen. Er will Deine ja auch sehen....“

Ganz im Ernst: Schauen Sie sich den Finanzplan Ihres Ratgebers an, lassen Sie sich seine letzte Bilanz und seine Depotauszüge zeigen. Geben Sie ihm dieses Buch zu lesen, dann weiß er genau, was Sie wollen.

Sie wollen, und das ist mehr als legitim, einen Praktiker, der Ihnen eine wirkliche Stütze ist und keinen besonders unterstützungsbedürftigen Finanzberater. Nehmen Sie sich die Zeit, einen guten Ratgeber oder Coach zu finden und Sie haben Ihre Finanzen sehr schnell geordnet und im Griff.


 

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Leseprobe aus dem Buch 'Die 8 Grundgesetze Wohlstands - ISBN 9783842365315'


Hier gelangen Sie zur Webseite des Buches und zur ausführlichen Beschreibung



 

Erstellt am: 24.08.2011



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