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Die Müllgebühren
Die Müllberge scheinen ins Unendliche anzusteigen und die Kosten für
die Entsorgung vom Hausmüll sind auch nicht ohne. Mülltrennung
sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
Trotzdem wäre am Sinnvollsten, etwas mehr auf die Vermeidung von
(Haus-) Müll zu achten. Vielleicht hat es etwas Nostalgisches an
sich, sein Lunchpaket zuhause in Klappdose und Thermoskanne zu
verpacken, statt unterwegs aus Pappbecher Kaffee zu trinken und
Sandwiches aus Plastikformverpackung zu konsumieren, aber es würde
den jährlich entstehenden "Pausenmüll" drastisch reduzieren.
Sollten Sie auch nicht immer die Möglichkeit haben, Ihre
Lebensmittel verpackungsarm zweimal in der Woche auf dem Wochenmarkt
zu besorgen, steht Ihnen immer noch die Möglichkeit frei, Ihre
gekauften Waren von allen Umkartons zu befreien und die zur Trennung
bereitgestellten Behälter in den Supermärkten zu nutzen.
Normalerweise wissen Sie ja, welche Kekse Sie gekauft haben und wie
lange die Zubereitungszeiten der Produkte sind, so dass die
verbleibende Innen-Verpackung für den hygienischen
Nachhausetransport genügt.
Es mag sein, dass sie fragende Blicke von anderen Kunden ertragen
müssen, wenn sie nach dem Bezahlen Ihres Einkaufs alle gekauften
Tiefkühlpizzas aus der Schachtel nehmen, aber was soll's... In der
kalten Jahreszeit ist der Transport auf jeden Fall problemlos.
Die Entscheidung gegen einen Duschschaum in repräsentativer
Verpackung sieht keiner. Ein aus dem Nachfüllbeutel gefüllter
Seifenspender tut es genauso.
Müllgebühren zu senken, ist leider mit etwas Einsatz und
Überlegungen zur Nachhaltigkeit verbunden. Der Naturschutzbund gibt
das Einsparpotential für Abfall mit rund einem Drittel an. Die
eingesparten Kosten umgelegt auf den einzelnen Haushalt halte ich
für ein erstrebenswertes Ziel.
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