Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

 

Interviewpartner des FinanzplanTeams
 

 

Am 07. Mai 2008 konnten wir mit Frau Renate Schmidt (SPD) das folgende, interessante Interview führen:

 

 
Frau Renate Schmidt Persönliches

• Geboren am 12.12.1943 in Hanau/Main

• Konfession: evangelisch

• Familienstand: verwitwet 1984, seit Mai 1998 wieder verheiratet mit Hasso von Henninges, drei erwachsene Kinder, vier Enkelkinder


Beruflich und Politisch

• Programmiererin, Systemanalytikerin und Betriebsrätin in einem führenden Versandunternehmen.

• Von 1980 bis 1994 Mitglied des Bundestages, 1987 bis 1990 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Vorsitzende des Arbeitskreises „Gleichstellung von Frau und Mann“ der SPD-Bundestagsfraktion.

• Dezember 1990 bis Oktober 1994 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.

• Als Spitzenkandidatin der BayernSPD 1994 Wahl in den Bayerischen Landtag als direkt gewählte Abgeordnete des Stimmkreises Nürnberg-Nord.

• 1994 bis 2000 Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag.

• Seit 1972 Mitglied der SPD. 1991 bis 2000 Landesvorsitzende der BayernSPD. Mitglied HBV, AWO, Sozialistische Jugend Deutschlands “Die Falken”, Bund Naturschutz, AIDS-Hilfe, Kuratorium des Deutschen Kinderschutzbundes. Von 1993 bis 2002 Präsidentin des Bayerischen Jugendrotkreuzes. Präsidentin der Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e.V. bis Oktober 2002.

• Seit dem 21. September 2006 ist Renate Schmidt, Schirmherrin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

• 1997 bis 2003 stellvertretende Vorsitzende der BundesSPD mit dem Schwerpunkt Familienpolitik.

• Von Mai 2002 bis zur Berufung zur Bundesministerin Oktober 2002 Präsidentin des Deutschen Familienverbandes.

• Von Oktober 2002 bis November 2005 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

• Seit Oktober 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages, u.a. Mitglied des Bildungsausschusses.
 
   

 

Tina Kaiser:
  Liebe Frau Schmidt, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für unsere Leser und Leserinnen nehmen. Sie sind ohne Zweifel eine der Politikerinnen mit einem hohen Sympathiefaktor.  Was ist Ihr persönliches Erfolgskonzept?
 
 
Renate Schmidt:  Neugier für Menschen und Themen, Fleiß und Humor, das heißt auch über sich selbst lachen zu können.
 

 

Tina Kaiser:
  Wann und mit welcher Tätigkeit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Wissen Sie noch, was Sie damit gemacht haben?
 
 
Renate Schmidt: Mit knapp 14 Jahren habe ich in drei Wochen Ferienarbeit Lametta verpackt. Ich habe mir vom verdienten Geld Jeans gekauft, die 1957 der absolute „Hit“ waren.
 

 

Tina Kaiser: 
Welche Bedeutung hat Geld heute in Ihrem Leben?
 
 
Renate Schmidt:  Es ist notwendig, aber anderes ist wichtiger
 

 

Tina Kaiser:
Ist es aus Ihrer Sicht nützlich, wenn Privatleute, Kleinunternehmer und Freiberufler einen Haushalts- und Finanzplan für sich führen - so wie es auch große Firmen und der Staat machen?  Welche Erfahrungen haben Sie damit?
 
 
Renate Schmidt:  Ich habe keine persönlichen Erfahrungen. Mit zunehmendem Alter und Weisheit weiß ich, dass es nützlich gewesen wäre einen solchen Haushaltsplan zu führen und sich daran zu halten.
 

 

Tina Kaiser: 
Menschen, die mehr ausgeben als sie einnehmen, rate ich…
 
 
Renate Schmidt:  das möglichst sofort einzustellen.
 

 

Tina Kaiser:
  Was ist Ihnen in diesem Moment besonders wichtig für Ihr Leben? Was liegt Ihnen zurzeit besonders am Herzen?
 
 
Renate Schmidt:  Privat wie immer meine Familie, der noch nicht vorhandene Ausbildungsplatz meiner Enkelin und die kleinen und großen Sorgen und Freuden einer großen Familie.

Beruflich die Bildung und ein besserer Schutz der Kinder vor Vernachlässigung.
 
 

Tina Kaiser:
Liebe Frau Schmidt, vielen Dank für Ihre Zeit und Danke für dieses Interview. Ich wünsche Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute, vor allem aber Gesundheit.
 
 


 




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