Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."


 

Warum wird nicht jeder Millionär?

Der folgende Text war eine Vorlesung
des Sächsischen Ministerpräsidenten
Prof. Dr. Georg Milbradt zur Eröffnung der Kinder-Uni
im Hygiene Museum Dresden am 4. Mai 2004
 

Schönen guten Tag meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Studenten,

ich freue mich über das große Interesse - es ist ja kein Platz mehr frei in diesem großen Saal. Ich bin heute gerne hierher gekommen. Es ist mal etwas ganz anderes als die tägliche Arbeit. Zwar muss ich auch als Politiker viele lange Reden vor vielen Leuten halten. Aber zum einen bin ich heute das, was ich eigentlich von Beruf bin: Bevor ich Politiker hier in Sachsen geworden bin, war ich nämlich Professor an einer Universität.

Zum anderen rede ich heute nicht vor normalen Studenten, sondern vor den vielleicht besten Studenten, die es gibt. Studenten müssen neugierig sein und viele Fragen stellen. "Wieso? Weshalb? Warum?" könnte das Motto aller Universitäten sein. Auch wenn Studenten und viele von Euch für die Sesamstraße schon viel zu groß sind. Kinder stellen viele Fragen. Die Erwachsenen sind davon oft genervt. Ich denke aber, dass Kinder gerade deswegen besonders gute Studenten sind.

Auch heute habt Ihr eine Frage und ich will versuchen sie zu beantworten. Die Frage heißt: "Warum wird nicht jeder Millionär?" Das ist eine schwierige Frage, die ich nicht in einem Satz beantworten kann.

Ich will aber anfangen mit einer ganz ähnlichen Frage, die viel öfter gestellt wird. Viele von Euch kennen vielleicht die Fernsehsendung: "Wer wird Millionär?" Vielleicht sehen Eure Eltern die Sendung mit Günther Jauch abends im Fernsehen. Bei ihm können die Kandidaten viel Geld gewinnen, wenn sie auf schwierige Fragen die richtigen Antworten wissen. Das ist ein bisschen wie in der Schule. Und genau wie in der Schule wissen längst nicht alle auf jede Frage die richtige Antwort. Nur ganz wenige wissen wirklich alle Antworten. Und deshalb gewinnen auch nur ganz Wenige bei Günther Jauch wirklich eine Millionen.

Ihr müsst ganz viel wissen und ein bisschen Glück haben. Das schafft längst nicht jeder. Deshalb ist im Fernsehen völlig klar: Bei Günther Jauch wird nicht jeder Millionär. Wenn aber doch: Wie viel ist eigentlich eine Million?

Klar, das weiß jeder: Eine Million Euro sind eine Million 1-Euro-Münzen. Das sind aber so viele Euro-Stücke, dass die Antwort keine richtige Antwort ist. Wir können uns eine Million nämlich nicht vorstellen. Deshalb sagen viele Menschen auch eine Million, wenn sie in Wirklichkeit nur sagen wollen: Das ist unvorstellbar viel.

Ich will trotzdem versuchen, dass wir uns eine Million vorstellen können. Eine Million Euro kann kein Mensch in seine Hosentasche oder ins Portmonee stecken. Das sind so viele Geldstücke. Das wäre schlichtweg zu schwer. Eine Million Euro-Münzen wiegen alle zusammen 7,5 Tonnen. Das ist schwerer als ein ausgewachsener Elefant! Wer also eine Million Euro hat, der nimmt keine Münzen, sondern Geldscheine. Das ist Papier und kein Metall, das ist viel leichter. Die Scheine kann man wie James Bond in einem schwarzen Koffer tragen. Wie viel Geldscheine müssen wir aber in so einen Koffer packen, damit es genau eine Million wird?

Nehmen wir zum Beispiel den 20-Euro-Schein. Den kennt Ihr alle. Wie viele 20-Euro-Schein müssen in den Koffer, damit es eine Million wird? Wer das ausrechnet, der kriegt heraus: 50.000 Scheine müssen in den Koffer. 50.000 Ist aber wieder so eine Zahl, die sich kaum jemand vorstellen kann.

Stellen wir uns etwas anderes vor. Stellen wir uns vor, wir würden alle diese 50.000 Zwanzig-Euro-Scheine aneinander legen. Alle zusammen sind dann 6,5 Kilometer lang. Das ist etwa so lang, wie eine Rundfahrt der Parkeisenbahn hier gegenüber im Großen Garten. Wenn Ihr die Strecke mit dem Zug abfahren würdet, läge neben den Schienen ein Schein neben dem anderen.

Jetzt können wir uns ein bisschen besser vorstellen, wie viel eine Million Euro sind. Eine andere Frage ist aber viel wichtiger: Was könnt Ihr für eine Million Euro kaufen?

Die Königin von England trägt eine Krone oder Schmuck, der bestimmt viele Millionen Euro kostet. Es gibt Schlösser, die kosten eine Million oder noch viel mehr. Es gibt aber auch ganz kleine Dinge wie beispielsweise alte Briefmarken, die sehr teuer sein können. Trotzdem könnt Ihr euch damit noch nicht wirklich vorstellen, was Ihr für eine Million kaufen könnt. Am besten wir gucken uns Dinge an, die wir alle kennen und die wir jeden Tag sehen.

Viele von Euch sind vielleicht mit der Straßenbahn hierher gefahren. Vielleicht nicht mit einer alten Tatra, sondern mit einem der neuen flachen Züge. Davon fahren etwa 100 durch Dresden. Jeden einzelnen davon haben die Dresdner Verkehrsbetriebe bei der Fabrik in Bautzen für mehr als zwei Millionen Euro gekauft. Eine neue Straßenbahn kostet also mehr als das Doppelte von einer Million.

Andere von Euch sind mit den Eltern im Auto gekommen. Es gibt nur ganz wenige Autos auf der Welt, die eine Million Euro kosten. Wenn Ihr Euch aber 50 VW Golf vorne auf dem Parkplatz vor dem Museum vorstellt. - Die kosten allen zusammen etwa eine Million Euro. Eine Firma beispielsweise, die 50 Mitarbeiter hat und für jeden einen VW Golf als Firmenwagen kaufen möchte, bezahlt dafür etwa eine Million Euro.

Jetzt haben wir eine Vorstellung von einer Million Euro. Warum gibt es aber eigentlich Geld? Warum bezahlen wir mit Geld? Sicher bekommt jeder von Euch Taschengeld und Ihr könnt damit in jedem Laden Dinge kaufen. Geld ist für uns das Normalste von der Welt. Das war schon so als ich ein Kind war. Das war aber nicht immer so.

Die ersten Menschen, die Höhlenmenschen, hatten natürlich kein Geld. Die haben auch kein Geld gebraucht, weil die Höhlenmenschen nichts gekauft haben. Die Tiere, die sie gegessen haben, haben sie selbst gejagt. Die Waffen, die sie dafür brauchten, haben sie sich selbst aus Ästen und Knochen geschnitzt. Ihr könnt Euch aber leicht vorstellen, dass die Menschen nicht zufrieden waren, wenn jeder nur sich selbst versorgt. Denn längst nicht jeder kann alles. Der eine hat vielleicht besonders gute Speere und Pfeile zum Jagen schnitzen können, hat aber auf der Jagd nur selten getroffen. Der andere konnte vielleicht sehr gut zielen, hatte aber einen schlechten Bogen, der nicht weit genug schießen konnte.

Jeder Mensch hat andere Begabungen und Fähigkeiten. Das ist auch heute noch so: Der eine kann gut Mathematik, der andere lernt schnell Englisch. - Deshalb wird in der Schule ja auch abgeschrieben. Wir sind heute ohne Eltern und Lehrer, da können wir das offen ansprechen. Wer etwas nicht so gut kann, versucht sich mit einem anderen zu helfen, der es besser kann. Das haben die ersten Menschen genauso gemacht, wie wir heute.

Das heißt: Bevor es Geld gab, haben die Menschen getauscht. Der eine hat dem anderen den besseren Bogen gegeben. Dafür hat der Andere ihm ein Tier von der Jagd mitgebracht. Tauschgeschäfte sind aber umständlich. Wer zum Beispiel eine Kuh hat und ein Pferd will, der muss jemanden finden, der ein Pferd hat aber eine Kuh will.

Wer tauschen will braucht einen passenden Tauschpartner. Heute geht das schnell und einfach: Wer von Euch schon mal im Internet war, der kennt vielleicht "e-bay". Das ist eine sehr große Tauschbörse. Will beispielsweise der Chef unserer Firma von vorhin die 50 VW Golf tauschen gegen 50 Opel, dann schreibt er das dort ins Internet. Das lesen viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Und bestimmt ist einer dabei, der 50 Opel hat und 50 VW Golf will.

Früher gab es kein Internet und deshalb haben sich die Menschen anders geholfen. Die Menschen haben über Umwege getauscht. Die Menschen haben angefangen, Dinge zu tauschen, die jeder gebrauchen konnte: Getreide beispielsweise. Das brauchte jeder für Brot. Wer also eine Kuh gegen ein Pferd tauschen wollte, der hat zuerst die Kuh gegen Getreide getauscht. Dann hat er bei einem anderen das Getreide gegen ein Pferd getauscht.

Wer etwas hat, das alle haben wollen und alle gebrauchen können, der kann immer tauschen. Das ist genauso wie mit dem Geld heute. Das kann jeder gut gebrauchen, weil Ihr mit dem Geld überall einkaufen könnt.

Mit Geld bezahlen ist ja nichts anderes als ein Tausch. Ganz wie früher: Wenn Ihr ein Spielzeugauto kauft, dann tauscht Ihr beispielsweise 5 Euro gegen das Auto. Das funktioniert, weil auch der Besitzer des Spielzeugladens die 5 Euro weitertauschen kann. Er kann die 5 Euro wieder gegen Brot und Milch beim Supermarkt eintauschen. Der kann wieder etwas anderes dafür eintauschen. Und so weiter. Heute tauschen wir nicht mehr mit großen Getreidesäcken, weil das unpraktisch ist. Wenn Ihr mit eurer Familie in den Urlaub fahrt, dann wollt Ihr in den Kofferraum Eure Sachen legen und nicht Getreidesäcke, um das Hotel zu bezahlen.

Deshalb haben vor allem die Kaufleute, die viel herumgereist sind, angefangen mit kleinen Dingen zu tauschen, die sie leicht mitnehmen konnten. Das waren kleine Stücke aus Gold oder Silber. Zum Tauschen wurden diese Stücke genau abgewogen. Dann wussten die Leute beim Kauf, wie viel es wert war. Später haben die Könige mit einem Stempel für alle sichtbar das Gewicht auf die kleinen Klumpen geprägt. Dadurch sind flache Scheiben entstanden und deshalb sehen unsere Geldstücke noch heute so aus.

Warum sind aber Münzen aus Gold oder Silber gewesen? Die Kaufleute brauchten etwas, das sie überall und in allen Ländern tauschen konnten. Gold und Silber gibt es nicht überall, das gibt es nur in wenigen Ländern. Und gerade deswegen wollen es die Menschen fast überall haben.

Ihr kennt das alle: Dinge, von denen es ganz viel gibt, will keiner haben. Dinge aber, von denen es nur wenige gibt, die will jeder haben. Es gibt im Deutschen eine Redensart dafür: Man kann zum Beispiel sagen: Lego gibt es in Legoland wie Sand am Meer. Oder: Kreide gibt es in der Schule wie Sand am Meer. Am Strand gibt es Sand im Überfluss. Wer Sand am Strand verkaufen wollte, würde kein Geld verdienen.

Ganz anders aber mit einem Glas Wasser in der Wüste. In der Wüste gibt es kein Wasser. Wer dort Wasser verkauft, kann viel Geld dafür verlangen. Wenn etwas knapp ist, ist es viel wert. Wenn etwas im Überfluss ist, ist es wenig wert. Die Wirtschaftler sprechen von der Knappheit. Gold und Silber sind auf der ganzen Welt sehr knapp. Es gibt nur wenig davon. Deshalb sind Gold und Silber viel wert.

Auch hier in Sachsen gab es früher Silber. Im Erzgebirge haben die Menschen vor ein paar Hundert Jahren viel Silber aus den Bergen ausgraben können. Viele Menschen sind hierher gekommen und haben versucht, ihr Glück zu machen. Man spricht vom "Großen Berggeschrei". Die Sächsischen Könige, wie August der Starke, waren deswegen sehr reich. Viele Schlösser, die noch heute in Sachsen stehen, sind mit diesem Silber, das im Erzgebirge ausgegraben wurde, gebaut worden. Man könnte fast sagen: Damals lag das Geld im Erzgebirge auf der Straße.

Ihr könnt Euch aber leicht vorstellen, was passieren würde, wenn das Geld tatsächlich auf der Straße läge. Wenn Ihr beispielsweise ein Fahrrad kaufen wolltet: Dann würde der Verkäufer das Fahrrad nicht gegen Geld tauschen wollen. Warum sollte er etwas weggeben für etwas, das er auch haben könnte, wenn er das Fahrrad behält. Denn er könnte das Geld, das Ihr ihm für das Fahrrad geben wollt, ja einfach auf der Straße aufsammeln. Niemand hätte es mehr nötig für Geld irgendetwas zu tun oder zu verkaufen.

Geld muss knapp sein. Denn nur das, was knapp ist, hat auch einen wert. Nur das, was knapp ist, wollen alle haben. Und nur das, was alle haben wollen, lässt sich überall leicht eintauschen gegen anderes. Wenn alle Kinder auf dem Schulhof eine Schokolade im Pausenbrot haben, dann kann keiner von Euch Schokolade gegen Mathehausaufgaben tauschen. Geld darf es nicht wie Sand am Meer geben. Geld muss ein bisschen wie ein Glas Wasser in der Wüste sein.

Geld muss knapp sein. Damit es alle haben wollen. Und tatsächlich gibt es nicht unendlich viel Geld auf der Welt. Zum Beispiel gibt es nicht unendlich viele Euros. Wenn Ihr das Geld von allen Menschen in Europa zusammenzählt, Münzen und Schein, dann sind das über 300 Milliarden Euro (Bargeldumlauf). Wenn Ihr dann noch alle Bankkonten dazunehmt, dann sind das über 5.000 Milliarden Euro. Das ist sehr viel Geld. Das sind viele Tausend mal mehr als eine Million Euro.

Trotzdem ist es ganz wenig Geld! Denn das Geld müssen sich alle Menschen in allen Ländern in Europa, in denen mit Euros bezahlt wird, teilen. Wenn Ihr Euch das vorstellt, dann ist klar, warum auch alle Euros auf der Welt zusammen eigentlich wenig Geld sind. Das Geld ist begrenzt und extra knapp, damit es ein gutes Tauschmittel bleibt.

Früher haben die Könige die Münzen geprägt. Heute wird das Geld vom Staat gedruckt. Aber der Staat druckt nur eine bestimmte Menge Geld. Keinen Euro mehr. Alte Geldscheine, die zerknittert sind, werden weggeschmissen. Zu kleinen Papierschnitzeln zerschnitten. Und es werden nur so viel neue Scheine gedruckt, wie alte weggeschmissen worden sind. Damit die Menge an Geld gleich bleibt. Damit es nicht zu viel Geld gibt. Das wird so gemacht, damit das Geld seinen Wert behält.

Es gibt Menschen, die passen darauf auf. Bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main arbeiten viele Menschen und passen darauf auf, dass es nicht zu viel Geld gibt. Und das ist eine Antwort auf die Frage, die Ihr mir heute gestellt habt:

Es gibt viel Geld. Aber das Geld reicht nicht. Auch alles Geld der Welt würde nicht ausreichen, damit jeder Millionär sein könnte. Und das muss auch so sein!

In Deutschland gab es einmal eine Zeit, in der es viel zu viel Geld gab. So viel Geld, dass jeder mehrfacher Millionär war. Diese Zeit nennt man "Inflation" Der Staat hatte viele Schulden - so wie heute. Um die Schulden zu bezahlen, hat er einfach immer neues Geld drucken lassen. Immer mehr und immer mehr Geld. Damals gab es noch keine Zentralbank, die darauf aufgepasst hat. Die Menschen hatten zwar alle ganz viel Geld. Aber sie konnten dafür fast nichts kaufen. Es war so, als ob das Geld auf der Straße läge. Und tatsächlich war das Geld nichts mehr wert.

Ein Millionär war damals ein armer Mann. Beispielsweise ein Brief von Hamburg nach Berlin kostete 100 Milliarden Mark. Damals haben die Menschen das Geld in großen Wäschekörben getragen. Am Anfang habe ich gesagt, dass eine Straßenbahn etwas mehr als zwei Millionen Euro kostet. Wenn jeder Millionär wäre. Dann würde die Fabrik in Bautzen die Straßenbahn nicht für zwei Millionen verkaufen. Warum auch? Die Straßenbahn wäre viel viel teurer. Wahrscheinlich genau eine Millionen mal so teuer. Auch VW würde 50 Golf nicht für eine Millionen verkaufen, sondern für viel mehr. Denn eine Millionen hätte ja jeder. Das wäre dann ja gar nichts wert.

Es gibt genug Geld für alle. Aber nicht so viel, dass jeder Millionär sein könnte.

Das heißt, wir müssen uns das Geld teilen. Das heißt: Wenn einer Millionär ist, kann es ein anderer nicht sein. Das ist mit vielen Dingen so. Beispielsweise gibt es in einer Schule nicht für jeden Schüler einen Computer. Das heißt: Ihr müsst Euch abstimmen, wer wann an den Computer geht. Wenn Ihr oder die Lehrer die Computerzeiten einteilen, können sie auf verschiedene Weisen vorgehen.

Sie können sagen: Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst. -
Dann ist es Glückssache, ob Ihr oft und viel am Computer sitzt.

Sie können sagen: Wer der Beste in der Schule ist, der kann am längsten den Computer benutzen. -
Dann müsst Ihr fleißig sein, um viel am Computer sitzen zu können.

Sie können aber auch sagen: Gerade diejenigen, die nicht so gut sind, sollen den Computer am meisten nutzen können. Weil das vielleicht eine Hilfe sein kann. Das heißt dann aber auch: Wer seine Hausaufgaben nicht macht und sich nicht anstrengt, der wird auch noch mit den längsten Computerzeiten belohnt.

Auch das Geld verteilt sich im Leben nach bestimmten Regeln. Ich will drei davon vorstellen. Damit Ihr am Ende nicht nur gelernt habt, warum nicht jeder Millionär sein kann. Sondern damit Ihr auch gelernt habt, wie jeder von Euch versuchen kann, Millionär zu werden.

Ich fange wieder mit Günther Jauch an. Das ist die erste Methode, mit der Ihr Millionär werden könnt: Glücksspiele. Ihr alle kennt nicht nur Fernsehquiz. Ihr kennt auch Lotto oder Roulette. Ihr könnt viel Geld gewinnen. Aber es gehört eben sehr sehr viel Glück dazu. Das heißt: Wenn Ihr es auf diese Weise versucht, klappt es wahrscheinlich nicht mit dem Millionär.

Die zweite Methode ist die von Dagobert Duck: Dieser Mann ist fürchterlich geizig. Das heißt: Er spart und gibt kaum Geld aus. Tatsächlich kann jeder auf diese Weise sein Geld vermehren. Es dauert aber sehr lange. Wenn Ihr mit eurem Taschengeld anfangen würdet, wäret Ihr wahrscheinlich erst Millionär, wenn Ihr alt geworden seid.

Wer wirklich Millionär werden will, dem empfehle ich Harry Potter! Die Harry-Potter-Methode ist die beste Methode, um wirklich Millionär zu werden. Nicht was Ihr jetzt glaubt: Die Harry-Potter-Methode hat nichts mit Zauberei zu tun.
Millionär zu werden ist keine Hexerei. Es ist ein einfacher Trick. Die Frau, die Harry Potter erfunden hat, heißt Joanne K. Rowling. Früher war sie arm und hatte keine Arbeit. Heute ist sie die reichste Schriftstellerin der Welt. Mit 400 Millionen Euro hat sie mehr Geld als die Königin von England. Wie hat sie das angestellt?

Sie hat sich hingesetzt und das erste Buch von Harry Potter geschrieben. Das war eine Geschichte, die noch keiner kannte, die aber alle haben wollten. Das heißt: Frau Rowling hat etwas erfunden, das genauso wertvoll wie Gold ist. Deshalb sagt man auch, manche Ideen sind Gold wert. Denn Harry Potter hatte keiner. Harry Potter gab es nicht. Aber alle wollten es haben. Deshalb haben viele Menschen auf der Welt Harry Potter gekauft. Harry Potter war wie ein Glas Wasser in der Wüste.

Das ist der einfache Trick der Harry-Potter-Methode, die ich Euch empfehle. Wer Millionär werden will, der sollte etwas erfinden oder tun, das noch keiner hat, das aber alle gebrauchen können. So wie Harry Potter.

Mit diesem Trick kann jeder von Euch Millionär werden.
Ihr habt Euer ganzes Leben dafür Zeit.

Ich wünsche Euch viel Spaß dabei.


zurück zu den Geldgedanken


















 

 


 




AKTUELLES und NEWS:

Schon gelesen? Die Grundgesetze des Wohlstands




SEO Social Bookmark Script