Glücklich
sein und reich fühlen
durch abrackern und aufopfern?
Ein Gastbeitrag von Thomas H. Lemke von
www.mannkomm.de
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Bist Du reich und glücklich? - Wenn ja: Herzlichen Glückwunsch!!! Du brauchst eigentlich nicht weiterlesen. Du hast es offensichtlich geschafft, Dich selbst anzunehmen, weißt über Deine Bedürfnisse Bescheid und schaffst es auch immer wieder, sie zu befriedigen. Alles Gute weiterhin für Dich!!! Und Du? Warum liest Du noch weiter? Bist Du reich und unglücklich, un-reich und glücklich oder gar un-reich und unglücklich? Und was tust Du, um Dich reicher zu fühlen, um glücklicher zu sein? Kannst Du Dir denken, warum ich von reich-fühlen schreibe, statt von reich-sein? Ich fühle mich reich, wenn meine Bedürfnisse erfüllt sind. Und neben den körperlichen Grundbedürfnissen wie beispielsweise nach Nahrung, hängen die meisten Bedürfnisse, die ich habe, mit Gefühlen zusammen. Manchmal gelingt es mir, sie gut zu befriedigen und manchmal suche ich mir Ersatzbefriedigungen. Kennst Du das auch, etwas zu tun, zum Beispiel eine Arbeit für jemanden, um dann dafür Anerkennung zu erhalten. Oder Dich ausgeschlossen zu fühlen, wenn Du vor einer Veranstaltung auf den Parkplatz fährst und Dein Auto ist mit Abstand das Älteste und Kleinste? Hast Du dann auch schon die Versuchung erlebt, mehr zu arbeiten um mehr Anerkennung zu erhalten oder Dir ein größeres Auto zu kaufen, um mit "dazu zu gehören"? Bei mir hat das nicht ernsthaft geholfen. Manchmal schon ein klein wenig, für eine gewisse Zeit. Aber so richtig tief befriedigt war ich meist nicht.
Und was ist nun mit "reich und glücklich"? Durch abrackern und
aufopfern scheint es nichts zu werden. Und ich erlebe erstaunlicherweise immer wieder, wie mir gerade durch Offenheit die Sympathie und das Vertrauen anderer Menschen zufließt. Und das drückt sich nicht allein in Gefühlen aus, sondern auch in Form von Geschenken, Aufträgen und Geld.
Und da fühl ich mich geborgen und gut aufgehoben auf der Welt. Und
reich und glücklich.
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