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Die 14 Geheimnisse des Geldes
mit freundlicher Genehmigung von
Herrn Dr. Jürg Conzett
MoneyMuseum Zürich
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1. Jeder hat soviel Geld, wie es seinem Ausdruck entspricht.
Ausdruck hat viel mit der Persönlichkeit des Einzelnen zu tun, mit dem
Lebensstil, der zu seinem Wesen passt.
Wenn also ein Mann ein Vermögen anstrebt, sagen wir von 100
Millionen, das seinem ureigensten Wesen nicht entspricht, wird sich sein
Besitz auf magische Weise immer wieder durch Verluste den 10 Millionen
annähern, die zu ihm und seinem Leben passen. Und er wird dabei glücklich
sein. Die innere Einstellung ist wichtig.
Wenn Sie
also nicht über soviel Geld verfügen, wie es Ihnen entspricht, ändern Sie
Ihre Einstellung.
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2. Jeder muss seine eigene Einstellung zum Geld finden.
Dabei gilt es, Vorurteile aus dem Weg zu räumen wie: "Ererbtes Geld ist
nicht so gut wie verdientes", oder "Frauen verstehen nichts von Geld."
Mancher Frau muss man bewusst machen, dass sie
nicht einfach sagen soll: "Mein Mann macht's, wenn es um Geldverwaltung
geht."
Aus solchen Fallen müssen Sie herausfinden und
eine persönliche Beziehung zum Geld aufbauen.
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3. Geld hat viel mit individueller Fähigkeit zu tun.
Es kann eine Fähigkeit sein, die sehr von andern geschätzt wird oder die
einen Menschen einmalig macht.
Elvis Presleys elektrisierende Stimme besass eine ebenso einmalige Qualität
wie sie heute der unverwechselbare charismatische Golfstil von Tiger Woods
hat.
Jeder Mensch hat einmalige Talente, wenn er sie
nur entdeckt und nutzt.
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4. Serendipity
Was hat Geld mit Serendipity zu tun? Serendipity bezieht sich ursprünglich
auf den alten Namen von Ceylon (heute Sri Lanka): Serendip. Im heutigen
Sprachgebrauch bedeutet es eine Entdeckung durch Zufall und Scharfsinn.
Als Beispiel für Serendipity gilt die Entdeckung von Aether als
Narkosemittel. Der Arzt Crawford Williamson Long spielte um 1840 mit
Freunden öfters ein Gesellschaftsspiel, bei welchem sich die Teilnehmer
durch Einatmen von Aether berauschten. Dem Arzt fiel auf, dass die
Aethertrunkenen keinen Schmerz empfanden, wenn sie gegen ein Möbel stiessen
oder zu Boden fielen. Diese zufällige Beobachtung brachte ihn auf die kluge
Idee, Aether bei seinen Operationen als Narkosemittel einzusetzen. Zufall
ist etwas, was einem zufällt.
Serendipity gilt auch im Umgang mit Geld. Geld kann nicht das Ziel sein,
aber auf dem Weg zu einem Ziel kann ich zu Reichtum kommen. Serendipity hat
viel zu tun mit dem Geheimnis, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Onassis hat dies einmal so formuliert: "Man darf dem Geld nicht nachrennen,
man muss ihm entgegengehen."
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5. Geld soll man nicht dauernd zählen.
Viele Anleger im Finanzmarkt haben die Erfahrung gemacht, dass der Profit
jeweils in den meisten Fällen schwand, wenn sie begannen, ihn zu zählen.
Auch dies ist ein magisches Gesetz, nicht nur im Handel: Was man sucht
festzuhalten, verliert man.
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6. Wer nur Geld machen will, macht keines.
Geld hat zu tun mit Zu-fall im Sinne von etwas, was einem zufällt. Zum
Beispiel auf dem Weg zu einem bestimmten Ziel.
"Glück und Zufall treffen häufiger bei Menschen ein, die auf ein bestimmtes
Ziel hinarbeiten. Glück ist oft ein Nebenprodukt harter Arbeit" sagt O.S.
Marden in seinem Buch "Glück und Zufall".
Wer nur Geld machen will, macht keines. Wer jedoch ein Ziel hat, wird es
ereichen - und dabei vielleicht auch Reichtum erlangen.
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7. Geld verlangt nach Vertrauen und Respekt.
Wer sich und andern nichts zutraut, wer seinen eigenen Fähigkeiten nicht
vertraut, wird kaum zu Geld kommen.
Aber wer's mal erworben hat, muss Geld mit Respekt behandeln: wer die
magische Kraft des Geldes nicht respektiert, verliert es.
Geld will gehegt und gepflegt, will sorgsam investiert und ausgegeben
werden.
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8. Nur in der Tätigkeit und in der Veränderung wird Geld erzeugt.
Geld und Fluss bedingen einander. So wie das Schiff nur aufgrund der
Existenz von Wasser segeln oder fahren kann, kann Geld nur etwas bewirken,
wenn es im Fluss ist. Man spricht ja auch von den Währungen als Currencies,
von lat. currere = laufen, fliessen.
Hinter dem greifbaren Symbol in Form einer Münze, einer Banknote oder eines
Wertpapiers ist Geld eine Energie mit eigenen Gesetzen. Lagern und horten
kann man nur das Symbol, nie das Geld selber. Denn nur in der Tätigkeit und
in der Veränderung wird Geld erzeugt.
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9. Geld oder Reichtum - Das ist Deine Entscheidung.
Geld ist zwar ein Anfang, aber Reichtum öffnet Türen in ganz andere
Dimensionen... Geld hat man auf der Bank. Reichtum dagegen bedeutet
Unabhängigkeit, die Freiheit, das zu tun, was einem entspricht.
"Geld oder Reichtum: die Wahl", das Buch des amerikanischen Erfolgsautors Og
Mandino, liest sich wie ein Abenteuerroman: ...der Versicherungsmakler hat
es geschafft, er verdient viel Geld ...dann aber will er Reichtum.
Geld nur materiell ist eine abgedroschene Form des wahren Reichtums.
Reichtum als Ausdruck des Überflusses an materiellen und inneren Werten ist
ein spannendes Ziel. Auf dem Weg vom Geld zum Reichtum begegnet man
lohnenswerten Abenteuern.
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10. "Leg 10% Deiner Einkünfte auf die Seite!"...
...sagt "der reichste Mann von Babylon" in Clasons gleichnamigem Bestseller.
"Leg das Geld an, und Du wirst das Wunder des Zinseszins erleben."
Die empfohlene Kur für eine leere Geldbörse ist eine uralte Weisheit, die
heute noch gilt. Sie bewirkt, dass sich die Geldbörse langsam, aber stetig
füllt. "Als ich beschloss, dass ich einen Teil meines Verdienstes sparen
würde, habe ich den Reichtum gefunden... Und so seltsam es erscheinen mag,
mein Geld war auch nicht knapper als vorher."
Diese Erfahrung aus dem alten Babylon lässt sich auch in der Gegenwart
machen. So meinte Arkad, der reichste Mann von Babylon: "Es sollte nicht
weniger als ein Zehntel sein, egal wie wenig du verdienst!"
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11. Ohne Vision geht nichts.
Vision kommt von lateinisch visio (Das Sehen, der Anblick). Eine Vision zu
haben bedeutet, ein inneres Bild von etwas, das man verwirklichen möchte in
sich zu tragen. Starke innere Bilder materialisieren sich. Die Vision drängt
danach, in der äusseren Realität Gestalt anzunehmen. Ohne innere Vorstellung
von dem, was man erreichen will, stellt sich der Erfolg nicht ein. Erfolg
hängt zusammen mit Folge und folgen, ist also eine Folge des inneren Bildes.
Jede grosse Entdeckung, jede kühne Erfindung, jede sportliche
Höchstleistung, jedes grosse Vermögen ging und geht von einer Vision aus.
Wie sind nun die inneren Bilder beschaffen, die den Erfolg nach sich ziehen?
Genügt es, im Geldbereich z. B. Zahlen mit sechs Nullen vor Augen zu haben,
um in der Folge Millionär zu werden? Ein grosses Bankkonto als Vision genügt
nicht. Das innere Bild muss einen Sinn enthalten. Etwas, das über mein Ego
hinausgeht. Etwas, an das man glauben kann und das Kraft gibt. Der Weg zur
Verwirklichung des inneren Bildes kann lang und mit Rückschlägen gepflastert
sein. Sinn gibt Durchhaltewillen und das Vertrauen auf das Erreichen des
Ziels. Entscheidend ist, dass das innere Bild zur eigenen Person passt.
Jeder muss seine Visionen aus sich und aus seinen Anlagen entwickeln.
Entwickeln Sie eigene Visionen, legen Sie die Grundlage zu Ihrem Erfolg -
denn ohne Vision geht nichts.
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12. Das Monopoly - Prinzip.
Monopoly ist ein faszinierendes Spiel. Alle würfeln und fahren im Kreis
herum, wie an der Börse. Jeder hat Gelegenheit zum Investieren. Hier wie
dort gilt es, eine Entscheidung zu treffen: Teure Investitionen und lange
warten, oder billiger einkaufen und sofort fertig?
Langfristig gewinnt der, der den langsamen steten Aufbau von Aktiva wählt.
Im Spiel wie im Anlagemarkt. Das ist das Geheimnis des Monopoly. Nur ein
Aktivum, wie eine Liegenschaft oder Aktie, bringt Wertzuwachs und Einkommen.
Nur ein Aktivum ermöglicht Luxus, Kapital alleine nicht.
Kapital allein ist leeres Versprechen. Nur im Commitment wird es lebendig.
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13. Gib - und Dir wird gegeben!
Willst Du Geld, so gib dem andern, was ihm noch mehr wert ist als Geld.
Leute zahlen für vieles mit Geld, für Lebensnotwendiges, aber auch für
schöne Autos, chice Kleider, tolle Reisen, für geistige Nahrung in Form von
Büchern, CDs, Zeitungen etc. Intelligent geben ist anspruchsvoll. Ganze
Marketing-Abteilungen versuchen, herauszufinden, wofür der Käufer sein Geld
gern auslegt. Zeitungen zum Beispiel erforschen, wie sie für ihre Leser am
attraktivsten sind, welchen Bedürfnissen sie entsprechen müssen.
Wenn ich etwas zu geben habe, stellen sich mir Fragen: Was macht mein
Angebot so attraktiv, dass der andere dafür bezahlt? Wie viel ist es ihm
wert? Was habe ich ihm zu bieten?
Gib - und Dir wird gegeben! Ein Urprinzip menschlichen Handelns und
Austausches.
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14. ...und vergiss nicht:
"Das Geld, das man besitzt, ist das Instrument der Freiheit. Das Geld, dem
man nachjagt, ist das Instrument der Knechtschaft".
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