|
|
|
Das Buch zum Thema '
Umgang mit dem eigenen Geld '
finden Sie hier.
Amerikas Pizza-König, Tom Monaghan (61)
hat Bilanz gezogen, seine Lebens-Bilanz. Als Ergebnis verschenkt er
seine Milliarden. Das Geschäft mit 6100 Niederlassungen seiner Kette
Domino´s Pizza hat ihn nicht mehr ausgefüllt, wie er jetzt bekannte.
Tom Monaghan aus Ann Arbor (Michigan) will ein nützlicher Mensch werden. Das
„Wallstreet Journal“ sprach von einem „erstaunlichen Akt des Verzichts auf
Materialismus“. Tom Monaghan, in einem Waisenhaus aufgewachsen, hatte eine
harte Jugend. 1960 lieh er sich 900 Dollar, kaufte sich in Michigan einen
Laden und machte einen Pizza-Service auf. Heute besitzt er den zweitgrößten
Pizza-Service der Welt, gleich nach Pizza Hut.
Monaghan veräußerte seinen ungeheuren Reichtum häppchenweise. Er verkaufte
seinen Hubschrauber, seine Jacht, sein Privat-Flugzeug und verschenkte das
Geld für wohltätige Zwecke. Dann veräußerte er seine Sammlung von
Oldtimer-Automobilen und versilberte seine privaten Rundfunksender.
Auf dem Weg zu einem besseren Menschen verzichtete er auch gerne auf seine
Villa am See Lake Huron. All diese Annehmlichkeiten des Lebens nannte er
„Zeitverschwendung“. Monaghan über seine Bekehrung zum Wohltäter: „Als ich
61 wurde, hielt ich Rückblick auf mein Leben und beschloss, es grundlegend
zu ändern.“
Die Millionen aus dem Verkauf von Flugzeugen, Jacht, Oldtimern und anderen
Luxusgütern hat er bereits mehreren gemeinnützigen Organisationen gespendet.
Sein erstes Geschenk für gute Zwecke waren 85 Millionen Dollar, die er aus
dem Verkauf seiner Anteile an Chicagos Baseball-Team Chicago Cubs erzielte.
Jetzt veräußerte er 90% seiner Anteile an der Pizza- Service-Kette für eine
Milliarde Dollar. Dieses Geld hat er für den Bau katholischer Schulen in
ganz Amerika bestimmt. Er möchte erreichen, dass möglichst viele Kinder in
der Furcht Gottes aufwachsen. Für diesen Zweck gründete er eigens eine
gemeinnützige Stiftung. (Die Welt, 28. September 98)
|
|
zurück
zur Übersicht
nach oben
|
|
|
|
|
|