Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."



Geld und Spiritualität
Lieber arm und gesund, als reich und krank!


 

Den Satz haben Sie bestimmt schon oft gehört und vielleicht auch schon mal selbst benutzt?

Oft hört man das alte Sprichwort quasi als Entschuldigung dafür, dass es jemandem finanziell nicht so gut geht, wie er es sich wünschen würde. Zwischen den Zeilen lässt sich heraus hören: Ich bin zwar arm, aber wenigstens gesund - und das ist doch viel mehr wert.

Stimmt das wirklich? Warum muss man diese beiden Begriffe überhaupt mit einander verknüpfen?

 

Dieses Sprichwort, genauer gesagt, dieser Glaubenssatz, programmiert das Unterbewusstsein auf Armut. Armut und Gesundheit werden miteinander verbunden. Vielleicht gelingt es manchen Menschen wirklich, sich mit diesem Satz gesund zu halten. Als kostenlose Dreingabe bekommen sie aber auch "Armut" dazu und wundern sich, warum das mit dem Geldverdienen so wahnsinnig schwierig ist.

Sie dürfen glauben, was Sie wollen. Und wenn Sie mit dem Satz bisher gut gefahren sind, dann behalten Sie ihn. Aber Glaubenssätze, die irgendwann einmal gestimmt haben, verändern sich. Wir tun gut daran, sie immer wieder zu überprüfen, denn wir verändern uns und die Bedingungen, unter denen wir leben, verändern sich auch:

Vor rund fünfzig Jahren dürfte die Aussage noch gestimmt haben: im aufstrebenden Nachkriegsdeutschland stürzten sich die Menschen in die Arbeit. Sie packten an und schufteten für ihren Wohlstand. Jeder wollte nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren ein möglichst großes Stück vom Wirtschaftswunderkuchen. Man wollte und konnte sich wieder etwas leisten. Der Konsum explodierte - mit den bekannten Folgen: man aß zu viel, man aß das Falsche, man bewegte sich nicht mehr, weil man ja ein Auto hatte und außerdem kam das Fernsehen...

 

Kein Wunder, dass man Reichtum irgendwann mit Krankheit assoziierte: Wohlstandskrankheiten. Das Gesundheitssystem war für alle da. Man musste nicht privat versichert sein, um als Patient ordentlich behandelt zu werden. Es gab keine Praxisgebühr, teure Medikamente waren noch nicht limitiert. Und wie sieht es heute aus? Unser Sozialversicherungssystem ist inzwischen selbst ziemlich krank. Die Ärzte sind überfordert und unterbezahlt, fliehen ins Ausland. Und die Patienten rechnen mit jedem Cent. Manch eine(r) geht nicht mehr zum Optiker oder zum Zahnarzt, weil er die Kosten fürchtet.

Und es geht sogar noch viel einfacher: wer sich kein Heizöl mehr leisten kann, erfriert womöglich in seinem eigenen Haus. Zustände, die noch vor zwanzig Jahren undenkbar gewesen wären.

Lieber arm und krank?

Untersuchungen zu den Ernährungsgewohnheiten zeigen: Menschen aus sozial schwächeren Schichten ernähren sich tendenziell grundverkehrt: fettig, kalorienreich, viel billiges Fleisch. Bald treffen sich im Bioladen nur noch die Besserverdienenden. Das kann's wohl nicht sein.
Immerhin haben auch die Großhandelsketten den Bio-Trend erkannt und sind aufgesprungen, aber auch hier geht es nur um eins: den Profit, den wir alle so verabscheuen. Diese Abscheu ist ebenfalls ein Krankmacher. Die Gefühle von Ablehnung und Widerstand bringen uns in einen Zustand, in dem wir nicht mehr konstruktiv nach Lösungen suchen und nach vorne schauen, sondern uns in innere und äußere Kämpfe gegen ein übermächtig erscheinendes System verstricken. Ein Krieg, den wir nicht gewinnen können und uns dabei nur selbst zerfleischen.

 

Der Wellenreiter kämpft nicht gegen die Wellen. Würde er versuchen, gegen sie anzuschwimmen, hätte er verloren. Statt dessen beobachtet er die Bewegungen des Wassers ganz genau. Er wartet auf den richtigen Moment, rudert an die Stelle, die er als günstigsten Ausgangspunkt ausgemacht hat, und steigt aufs Brett. Der Anfänger fällt ziemlich oft hinunter. Aber je häufiger er es versucht, umso besser wird er. Es ist anstrengend. Aber mit der Erfahrung wächst nicht nur seine Kondition, sondern auch sein Stehvermögen. Und irgendwann reitet er auf der Welle - von ihrem Anfang bis zu ihrem Ende und hat Spaß daran.

Wer glaubt, die aktuelle "Lage der Nation" sei ein Phänomen des dritten Jahrtausends und die allein Schuldigen seien Hartz IV und die Politiker, der möge getrost ein Zitat von Oscar Wilde (1854-1900) zur Kenntnis nehmen:

Bloß eine Klasse der Gesellschaft denkt mehr über das Geld nach als der Reiche, und das ist der Arme. Der Arme kann sonst nichts denken. Und dies ist das Elend der Armen.

Wer ständig darüber nachdenken muss, wie arm er ist, kann seine Energien genau so gut darauf verwenden darüber nachzudenken, wie er reich sein könnte. Es mag auf den ersten Blick keinen großen Unterschied machen. Aber weil das Unterbewusstsein Verneinungen nicht kennt, und in Bildern denkt, erzeugt es beim Wort ARMUT automatisch eine andere Vorstellung als beim Wort REICHTUM. Probieren Sie es aus. Schließen Sie die Augen und denken Sie erst an das eine, dann an das andere Wort. Welche Bilder schießen Ihnen durch den Kopf?

Wenn Sie das Wort Reichtum nicht mögen, dann finden Sie für sich ein Wort oder einen Begriff, mit dem Sie positive Gefühle und Bilder verknüpfen. Innovation ist für mich ein sehr positiver Begriff, der auch etwas mit (zukünftigem) Reichtum zu tun hat. Ich verbinde damit eine Vorstellung von geistiger Beweglichkeit. Vieles, was jahrzehntelang gut funktioniert hat, funktioniert heutzutage nicht mehr. Was nicht mehr funktioniert, sollte man irgendwann in Frieden loslassen. Wenn man eine alte Gewohnheit oder eine Idee losgelassen hat, ist Raum da für neue Ideen und andere Gewohnheiten, die vielleicht viel besser und passender sind. Und gesünder noch dazu ;-)

  • Welche alten Gewohnheiten passen in Ihrem Leben nicht mehr?
  • Was könnten Sie stattdessen tun?
  • Seien Sie ruhig völlig verrückt in ihren Gedanken: Was würden Sie am liebsten tun?
  • Was hindert Sie daran, es auszuprobieren?

Eine Gewohnheit vieler Menschen ist es, sich nur unzureichend um ihre Finanzen zu kümmern. Armut entsteht nicht selten dadurch, dass man die eigene finanzielle Situation falsch einschätzt, sich zu Dingen hinreißen lässt, die einem schließlich über den Kopf wachsen oder weil man sich schlicht gesagt einfach nicht auskennt. Firmen beschäftigen nicht umsonst Buchhalter und Controller, die rechtzeitig Alarm schlagen, wenn das Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben aus dem Ruder gerät.

Vieles scheint so selbstverständlich. Die heiligsten aller Kühe heißen momentan SMS und Handy. Rechnen Sie mal nach, was Sie das jeden Monat kostet.


Quelle: http://www.betrachtenswert.de   Geschrieben hat diesen Artikel Frau Jacqueline Esen. Wir als FinanzplanTeam können dem Inhalt nur in vollem Umfang zustimmen !
 

 

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