Eine ganz einfache Möglichkeit, um immer gut mit seinem Geld
auszukommen ist die 3N!-Methode, die wir als Anregung von Frau
Ingeborg Dietsche erhalten haben.
Dabei stellt man sich bei jeder Anschaffung immer die drei folgenden Fragen:
- Ist diese Anschaffung
Notwendig?
- Was bringt mir diese
Sache für einen
Nutzen?
- Wie hoch sind die
Nachfolgekosten?
Natürlich muss man sich etwas bemühen, die Fragen wirklich objektiv
zu beantworten, vor allem dann, wenn man die Sache selbst gerne
kaufen würde. Aber mit ein bisschen Übung sollte das schließlich
immer besser gelingen...
Zur ersten Frage: Wenn etwas nicht wirklich notwendig ist, braucht
man es auch jetzt nicht kaufen. Diese Frage ist vielleicht die
Wichtigste, und wenn die Anschaffung nicht wirklich notwendig ist,
sollten Sie dafür auch jetzt kein Geld ausgeben.
Wenn Sie mit dieser Frage noch etwas Schwierigkeiten haben,
empfehlen wir Ihnen die
Sparkarten des FinanzplanTeams,
die genau diesen Punkt trainieren.
Dann zur zweiten Frage: Was bringt Ihnen der Kauf für einen Nutzen?
Dabei ist ganz klar, der zusätzliche Nutzen muss größer als der
Preis sein. Es bringt zum Beispiel wenig, sich einen neuen 3.000
Euro Spitzen-PC anzuschaffen, wenn Sie lediglich Büroanwendungen wie
Word, Excel, E-Mail oder Internet betreiben. Da reicht ein 500 Euro
Computer bei weitem vollkommen aus.
Oder was bringt Ihnen ein Urlaub in 'ganz fernen Landen' für sagen
wir einmal 5.000 Euro, wenn Sie dafür gar nicht das Geld haben und
einen Kredit aufnehmen müssten. Der Entspannungseffekt des Urlaubs
wird Ihnen von den Rückzahlungsraten und Ihren dafür notwendigen
Anstrengungen mit Sicherheit wieder vollkommen aufgezehrt...
Bleibt die letzte Frage: Wie hoch sind die Nachfolgekosten? Es gibt
Anschaffungen, die Folgekosten (wir vom FinanzplanTeam sprechen
dabei immer von Fixkosten, also Kosten die jeden Monat wieder
kommen) nach sich ziehen. So ist die Anschaffung eines Autos immer
mit Nachfolgekosten wie KFZ-Steuer, Kundendienst und Spritkosten
verbunden. Prüfen Sie also genau, welche Nachfolgekosten (Fixkosten)
Ihnen durch eine Anschaffung entstehen.
Dabei sind Fixkosten an sich nichts schlimmes, sie müssen aber die
Sache in jedem Fall wert sein. Wenn Sie die Möglichkeit haben, etwas
ohne Nachfolgekosten erwerben zu können, sollten Sie diese
Möglichkeit sehr wohlwollend prüfen, denn es ist meist besser, für
eine Anschaffung einmal Geld auszugeben und dann keine
Nachfolgekosten damit zu haben.
Genau aus diesem Grund mögen wir z.B. Leasingverträge gar nicht und
sind hier immer für die Barzahlung. Mal ganz abgesehen, von den
besseren Rabattmöglichkeiten und dem ruhigeren Herzen, sind einfach
die Nachfolgekosten wesentlich kleiner.
Übrigens gehen Firmen und Unternehmen in schlechten Zeiten meist
nicht etwa an mangelnden Aufträgen kaputt, sondern an zu hohen fixen
Kosten. Und das gleiche gilt auch für jeden Privathaushalt...
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