Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."


 

Die 3-N! Methode

Beachten Sie immer die drei N!    Notwendig?  Nutzen?  Nachfolgekosten?
(Nach einer Idee von Frau Ingeborg Dietsche - mit freundlicher Genehmigung)
 



Eine ganz einfache Möglichkeit, um immer gut mit seinem Geld auszukommen ist die 3N!-Methode, die wir als Anregung von Frau Ingeborg Dietsche erhalten haben.


Dabei stellt man sich bei jeder Anschaffung immer die drei folgenden Fragen:


- Ist diese Anschaffung
Notwendig?
- Was bringt mir diese Sache für einen
   Nutzen?
- Wie hoch sind die
Nachfolgekosten?


Natürlich muss man sich etwas bemühen, die Fragen wirklich objektiv zu beantworten, vor allem dann, wenn man die Sache selbst gerne kaufen würde. Aber mit ein bisschen Übung sollte das schließlich immer besser gelingen...

Zur ersten Frage: Wenn etwas nicht wirklich notwendig ist, braucht man es auch jetzt nicht kaufen. Diese Frage ist vielleicht die Wichtigste, und wenn die Anschaffung nicht wirklich notwendig ist, sollten Sie dafür auch jetzt kein Geld ausgeben.

Wenn Sie mit dieser Frage noch etwas Schwierigkeiten haben, empfehlen wir Ihnen die Sparkarten des FinanzplanTeams, die genau diesen Punkt trainieren.


Dann zur zweiten Frage: Was bringt Ihnen der Kauf für einen Nutzen? Dabei ist ganz klar, der zusätzliche Nutzen muss größer als der Preis sein. Es bringt zum Beispiel wenig, sich einen neuen 3.000 Euro Spitzen-PC anzuschaffen, wenn Sie lediglich Büroanwendungen wie Word, Excel, E-Mail oder Internet betreiben. Da reicht ein 500 Euro Computer bei weitem vollkommen aus.

Oder was bringt Ihnen ein Urlaub in 'ganz fernen Landen' für sagen wir einmal 5.000 Euro, wenn Sie dafür gar nicht das Geld haben und einen Kredit aufnehmen müssten. Der Entspannungseffekt des Urlaubs wird Ihnen von den Rückzahlungsraten und Ihren dafür notwendigen Anstrengungen mit Sicherheit wieder vollkommen aufgezehrt...


Bleibt die letzte Frage: Wie hoch sind die Nachfolgekosten? Es gibt Anschaffungen, die Folgekosten (wir vom FinanzplanTeam sprechen dabei immer von Fixkosten, also Kosten die jeden Monat wieder kommen) nach sich ziehen. So ist die Anschaffung eines Autos immer mit Nachfolgekosten wie KFZ-Steuer, Kundendienst und Spritkosten verbunden. Prüfen Sie also genau, welche Nachfolgekosten (Fixkosten) Ihnen durch eine Anschaffung entstehen.

Dabei sind Fixkosten an sich nichts schlimmes, sie müssen aber die Sache in jedem Fall wert sein. Wenn Sie die Möglichkeit haben, etwas ohne Nachfolgekosten erwerben zu können, sollten Sie diese Möglichkeit sehr wohlwollend prüfen, denn es ist meist besser, für eine Anschaffung einmal Geld auszugeben und dann keine Nachfolgekosten damit zu haben.

Genau aus diesem Grund mögen wir z.B. Leasingverträge gar nicht und sind hier immer für die Barzahlung. Mal ganz abgesehen, von den besseren Rabattmöglichkeiten und dem ruhigeren Herzen, sind einfach die Nachfolgekosten wesentlich kleiner.

Übrigens gehen Firmen und Unternehmen in schlechten Zeiten meist nicht etwa an mangelnden Aufträgen kaputt, sondern an zu hohen fixen Kosten. Und das gleiche gilt auch für jeden Privathaushalt...

 

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