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Umlaufrendite
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Die Umlaufrendite ist ein wichtiges Instrument des Kapitalmarktes. Doch nur die
wenigsten Privatanleger wissen damit etwas anzufangen.
Unter Umlaufrendite versteht man die durchschnittliche Rendite aller im Umlauf
befindlichen festverzinslichen Wertpapiere (Anleihen) mit einer Restlaufzeit von
über 4 Jahren. Man unterscheidet hier nach Emittenten (das sind die Herausgeber
des Wertpapiers) und Restlaufzeiten.
Die am häufigsten gemeldete Umlaufrendite bezieht sich auf die öffentlichen
Anleihen, die vom Bund, den Ländern, der Bahn oder Post ausgegeben werden, also
von Emittenten erster Bonität (also der Zahlungsfähigkeit).
Die Rendite besteht hierbei aus dem Zinsertrag und der Kursveränderung
(Kursgewinne oder -verluste) jeder einzelnen an der Börse gehandelte Anleihe.
Die Umlaufrendite wird börsentäglich von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht
und spiegelt das aktuelle Marktzinsniveau wider.
Steigt die Nachfrage nach Anleihen, dann steigt auch ihr Kurs. Der Käufer muss
also mehr zahlen. Bezogen auf das investierte Kapital, nimmt die Verzinsung ab.
Damit sinkt auch die Umlaufrendite.
Sinkt die Nachfrage nach Anleihen, dann sinkt auch ihr Kurs. Der Käufer zahlt
weniger. Bezogen auf das investierte Kapital erhöht sich der Zinssatz. Die
Umlaufrendite steigt.
Nicht berücksichtigt werden Anleihen, die nicht auf Euro lauten.
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