Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

 

Mehrwertsteuererhöhung ab dem 01.01.2007
 




Der Bundesrat hat der Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 16 auf 19 Prozent zum 01.01.2007 zugestimmt. Als Teil des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 soll die Mehrwertsteuererhöhung der Konsolidierung der öffentlichen Haushalte dienen.

Nicht betroffen von der Erhöhung der Mehrwertsteuer ist der ermäßigte Steuersatz von 7 % auf Güter des täglichen Lebens, wie Lebensmittel, Zeitungen, Bücher oder die Beförderung im öffentlichen Nahverkehr.

Neben der Mehrwertsteuererhöhung wird zum 01.01.2007 parallel die Versicherungsteuer angehoben. Dabei gibt es Unterschiede in den einzelnen Versicherungsarten:

- Regelsteuersatz: von 16% auf 19%
- Feuerversicherungen: von 11% auf 14%
- Gebäudeversicherungen mit Feueranteil: von 14,75% auf 17,75%
- Hausratversicherungen mit Feueranteil: von 15% auf 18%
- Seeschiffskaskoversicherungen: von 2% auf 3 %
- Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr: von 3,2% auf 3,8%


Damit werden alle Ihre privaten Ausgaben beträchtlich teurer. Der Staat gedenkt so, insgesamt ca. 18.000.000.000 Euro an Steuern mehr von uns Bürger abzugreifen...

o Das den Bürgern so fehlende Geld wird zwangsläufig zu weniger Konsum führen,
   was die Binnennachfrage (also die Einkäufe im eigenen Land) schwächen wird

o Die EZB (Europäische Zentralbank) wird als Hüterin der Preisstabilität den Zinssatz
   zwangsweise weiter anheben müssen, um die Inflationsgefahr zu bannen. Das
   wird die Kredite verteuern und geplante Investitionen von Firmen ausbremsen

o Daraus ergibt sich eine höhere Arbeitslosigkeit, weil weniger produziert wird

o Die höhere Arbeitslosigkeit belastet dann die Sozialversicherungssysteme, weil
   zum einen von einem Arbeitslosen keine Beiträge mehr entrichtet werden und
   zum anderen das (zusätzlich anfallende) Arbeitslosengeld bezahlt werden muss


Fazit: Wir werden uns alle auf steigende Steuern und weniger Geld für Konsum genauso einstellen müssen, wie auf höhere Zinsen und eine (wieder) ansteigende Arbeitslosigkeit. Der Staat scheint nicht begreifen zu können, dass höhere Steuern die Probleme in der Vergangenheit noch nie lösen konnten. Sonst würden wir nach den unzähligen Steuererhöhungen der Vergangenheit ja schon längst im Paradies leben ;-))

Was kann man jetzt tun? Nun, wir werden sicherlich unseren eigenen Finanzplan noch gewissenhafter als in der Vergangenheit führen und uns darüber im Klaren sein, dass wir sowohl unsere Einnahmen als auch unsere Ausgaben stets im Blick behalten müssen. Wir würden uns freuen, wenn auch Ihr Finanzplan Ihnen dabei behilflich ist.
 



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