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Mehrwertsteuererhöhung ab dem 01.01.2007
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Der Bundesrat hat der Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes
von 16 auf 19 Prozent zum 01.01.2007 zugestimmt. Als Teil des
Haushaltsbegleitgesetzes 2006 soll die Mehrwertsteuererhöhung der Konsolidierung
der öffentlichen Haushalte dienen.
Nicht betroffen von der Erhöhung der Mehrwertsteuer ist der ermäßigte Steuersatz
von 7 % auf Güter des täglichen Lebens, wie Lebensmittel, Zeitungen, Bücher oder
die Beförderung im öffentlichen Nahverkehr.
Neben der Mehrwertsteuererhöhung wird zum 01.01.2007 parallel die
Versicherungsteuer angehoben. Dabei gibt es Unterschiede in den einzelnen
Versicherungsarten:
- Regelsteuersatz: von 16% auf 19%
- Feuerversicherungen: von 11% auf 14%
- Gebäudeversicherungen mit Feueranteil: von 14,75% auf 17,75%
- Hausratversicherungen mit Feueranteil: von 15% auf 18%
- Seeschiffskaskoversicherungen: von 2% auf 3 %
- Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr: von 3,2% auf 3,8%
Damit werden alle Ihre privaten Ausgaben beträchtlich teurer. Der Staat gedenkt
so, insgesamt ca. 18.000.000.000 Euro an Steuern mehr von uns Bürger
abzugreifen...
o Das den Bürgern so fehlende Geld wird zwangsläufig zu weniger Konsum führen,
was die Binnennachfrage (also die Einkäufe im eigenen Land)
schwächen wird
o Die EZB (Europäische Zentralbank) wird als Hüterin der Preisstabilität den
Zinssatz
zwangsweise weiter anheben müssen, um die Inflationsgefahr zu
bannen. Das
wird die Kredite verteuern und geplante Investitionen von Firmen
ausbremsen
o Daraus ergibt sich eine höhere Arbeitslosigkeit, weil weniger produziert wird
o Die höhere Arbeitslosigkeit belastet dann die Sozialversicherungssysteme, weil
zum einen von einem Arbeitslosen keine Beiträge mehr entrichtet
werden und
zum anderen das (zusätzlich anfallende) Arbeitslosengeld bezahlt
werden muss
Fazit: Wir werden uns alle auf steigende Steuern und weniger Geld für Konsum
genauso einstellen müssen, wie auf höhere Zinsen und eine (wieder) ansteigende
Arbeitslosigkeit. Der Staat scheint nicht begreifen zu können, dass höhere
Steuern die Probleme in der Vergangenheit noch nie lösen konnten. Sonst würden
wir nach den unzähligen Steuererhöhungen der Vergangenheit ja schon längst im
Paradies leben ;-))
Was kann man jetzt tun? Nun, wir werden sicherlich unseren eigenen Finanzplan
noch gewissenhafter als in der Vergangenheit führen und uns darüber im Klaren
sein, dass wir sowohl unsere Einnahmen als auch unsere Ausgaben stets im Blick
behalten müssen. Wir würden uns freuen, wenn auch Ihr Finanzplan Ihnen dabei
behilflich ist.
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