Kosten bei Lebensversicherungen
Bei Lebens- und Rentenversicherungen bezahlt man meist einen monatlichen Beitrag. Der wird vom Konto abgebucht und die meisten Sparer gehen davon aus, dass dieser Betrag auch auf ihrem Vertragskonto gutgeschrieben wird.
Das ist aber weit gefehlt, denn eine Lebens- oder Rentenversicherung verursacht Kosten. Und das nicht zu knapp...
Von Ihren monatlichen Beiträgen werden beispielsweise folgende Kosten abgezogen:
In der Praxis bedeutet das: Je geringer die Kosten sind, die eine Versicherungsgesellschaft produziert, desto rentabler ist der Vertrag für den Kunden.
Und um diese 'Kostenquote' geht es jetzt. Versicherungen sollen laut dem GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) ihre Kosten transparenter darlegen. Wie genau das gemacht werden soll, wurde nicht festgelegt.
So kam jetzt beispielsweise eine Versicherung darauf, die Kosten mit 2% anzugeben. Das erscheint auf den ersten Blick nicht hoch. Allerdings mussten wir vom FinanzplanTeam zweimal hinschauen, denn:
Anstatt eine Verzinsung von 6% zu gewähren, berechnete die Versicherung ihre Kosten mit 2% und zog diese einfach von den 6% ab. Übrig blieben dann noch 4%.
Das ist aber ein Trick aus der Abteilung 'tarnen und täuschen', denn wer statt 6% Verzinsung vor Kosten - nur 4% Verzinsung nach Kosten anbietet, der nimmt dem Kunden keine 2% für die Kosten ab, sondern 33% seiner Gesamtverzinsung.
Und das wirkt sich dann beispielsweise so aus:
30 Jahre lang monatlich 100 Euro bei 6% Zinsen ergeben ca. 100.900 Euro.
30 Jahre lang monatlich 100 Euro bei 4% Zinsen ergeben ca. 69.600 Euro.
Der Unterschied ist also beträchtlich - und genau deshalb sollte man die Kosten eines (jeden) Vertrages stets genau im Blick haben.
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Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass
bei der Vielzahl an Informationen trotz größter Sorgfalt nicht garantiert werden
kann, dass alle richtig oder aktuell sind. |
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Erstellt am: 17.03.2011
