Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Kosten bei Lebensversicherungen



Bei Lebens- und Rentenversicherungen bezahlt man meist einen monatlichen Beitrag. Der wird vom Konto abgebucht und die meisten Sparer gehen davon aus, dass dieser Betrag auch auf ihrem Vertragskonto gutgeschrieben wird.

Das ist aber weit gefehlt, denn eine Lebens- oder Rentenversicherung verursacht Kosten. Und das nicht zu knapp...

Von Ihren monatlichen Beiträgen werden beispielsweise folgende Kosten abgezogen:

  • Ratenzahlungsaufschlag - z.B. jeden Monat 5% der Prämie

  • Abschlusskosten und Vertriebskosten (Provisionen können während der Vertragslaufzeit mehrere tausend Euro ausmachen)

  • Laufende Verwaltungskosten (für die Versicherungsgesellschaft)

  • Bei fondsgebundenen Verträgen fallen zusätzliche Gebühren für den Fonds an (oftmals bis zu 5% pro Monat)

  • Risikobeiträge für das Todesfallrisiko


    In der Praxis bedeutet das: Je geringer die Kosten sind, die eine Versicherungsgesellschaft produziert, desto rentabler ist der Vertrag für den Kunden.


    Und um diese 'Kostenquote' geht es jetzt. Versicherungen sollen laut dem GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) ihre Kosten transparenter darlegen. Wie genau das gemacht werden soll, wurde nicht festgelegt.

    So kam jetzt beispielsweise eine Versicherung darauf, die Kosten mit 2% anzugeben. Das erscheint auf den ersten Blick nicht hoch. Allerdings mussten wir vom FinanzplanTeam zweimal hinschauen, denn:

    Anstatt eine Verzinsung von 6% zu gewähren, berechnete die Versicherung ihre Kosten mit 2% und zog diese einfach von den 6% ab. Übrig blieben dann noch 4%.


    Das ist aber ein Trick aus der Abteilung 'tarnen und täuschen', denn wer statt 6% Verzinsung vor Kosten - nur 4% Verzinsung nach Kosten anbietet, der nimmt dem Kunden keine 2% für die Kosten ab, sondern 33% seiner Gesamtverzinsung.


    Und das wirkt sich dann beispielsweise so aus:

    30 Jahre lang monatlich 100 Euro bei 6% Zinsen ergeben ca. 100.900 Euro.
    30 Jahre lang monatlich 100 Euro bei 4% Zinsen ergeben ca. 69.600 Euro.

    Der Unterschied ist also beträchtlich - und genau deshalb sollte man die Kosten eines (jeden) Vertrages stets genau im Blick haben.



     


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    Erstellt am: 17.03.2011



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