Kennen Sie Garantiefonds? Diese
Fondsart kommt seit den verheerenden Verlusten am Aktienmarkt immer
mehr in Mode. Der Deutscher Aktienindex lag am 17.12.1999
bei 6.353 Punkten. Fünf Jahre später also am 17.12.2004 schloss er
bei 4.182 Zählern.
Wer vor 5 Jahren 10.000 Euro in den deutschen Aktienindex investiert hat, kann heute also gerade einmal auf ein Guthaben von
ca. 6.580 Euro blicken.
Das entspricht einem Verlust von ca. 4,5 % pro Jahr. Dazu kommt, das
man z.B. im Jahr 2003 sein Kapital schon fast gänzlich verloren
glaubte...

Also ließ sich die
Investmentbranche etwas Neues einfallen. Das war auch dringend
notwendig, denn die Kunden blieben (und bleiben) den Aktien fern und
bunkern Ihr Geld in Immobilien- und Geldmarktfonds.
Das war die Geburtsstunde der so genannten Garantiefonds, von denen
es heute Landauf - Landab Dutzende, wenn nicht gar Hunderte
verschiedene gibt.
Das Prinzip dabei ist im Grunde genommen immer das Gleiche: Der
Fondsmanager legt einen Teil des Geldes in festverzinslichen
Wertpapieren an, die ihm am Laufzeitende des Garantiefonds die
jeweilige Garantiesumme bringt.
Der verbleibende Teil wird dann in Aktien, Zertifikaten, Optionen
oder irgendwelchen (oft abenteuerlichen) in jedem Fall aber
spekulativen Anlagen investiert.
Somit kann dem Anleger eine Garantie gegeben werden, die aber
freilich nur aus dem Anteil der festverzinslichen Wertpapiere
resultiert.
Im
Grunde genommen ist die Idee nicht schlecht, sie kommt nur viel zu
spät und hat einen, bzw. mehrere Haken:
Zum Einen haben diese Garantiefonds oft ziemlich hohe Gebühren. Da
sind 5 % Ausgabeaufschlag und zusätzlich 1,5% Managementgebühren pro
Jahr keine Seltenheit. Das bedeutet, bei z.B. 7 Jahren Laufzeit
wandern 'garantiert' 15,5% von Ihrem Geld zum jeweiligen Fonds.
Zum Anderen ist es so, das die Garantie meist nur zum jeweiligen
Laufzeitende gilt. Das bedeutet, wenn die Aktienkurse einmal wieder
anziehen... dann können Sie nicht durch einen sofortigen Verkauf
Ihres Aktienanteils profitieren, weil Sie ja den Garantiefonds nur
'am Stück', also auch mit Ihrem Wertpapieranteil verkaufen können.
Aber, es gibt
Alternativen, und die sind sogar ziemlich einfach:
Stellen Sie sich doch einfach Ihren 'eigenen Garantiefonds'
zusammen. Das bedeutet, Sie bestimmen zuerst die Laufzeit, für die
Sie Ihr Kapital anlegen möchten und ermitteln dann das maximale
Risiko, das Sie eingehen wollen.
Wenn dann die Börsen wieder anziehen, können Sie Ihren Aktienanteil
profitabel verkaufen und die festverzinslichen Wertpapiere behalten
Sie einfach... eigentlich eine geniale Idee !
Das ist
Ihnen zu kompliziert denken Sie? Nur etwas für Profis? Das verstehe
ich sowieso nicht? Weit gefehlt: Mit dem Zusatzmodul 'Garantiefonds'
des Finanzplan Teams können Sie sich schnell und einfach Ihren
'eigenen Garantiefonds' zusammenstellen.
Dazu brauchen Sie überhaupt nichts von der Börse zu verstehen.
Probieren Sie es einmal aus, Sie werden sich wundern, wie
unkompliziert man so etwas machen kann:
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