Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

 

Deutsche verlieren jährlich
fünf Milliarden Euro durch Dispokreditzinsen
 



(27.11.2005 - bera) Nach Einschätzung der Citibank zahlt jeder der rund 60 Millionen geschäftsfähigen Deutschen im Jahr durchschnittlich 80 Euro allein für Dispokreditzinsen. Ein Großteil der Gebühren ist laut Aussage der Bankenbranche auf ein unbedachtes Zahlungsverhalten der Kunden zurückzuführen. Einfache Regeln würden dagegen helfen, unnötige Gebühren einzusparen.

 
Deutsche können Milliardenbeträge sparen, wenn sie nur wenige, aber sehr wirksame Tipps bei ihrer Kontoverwaltung beachten. Darauf weist die Citibank, Düsseldorf hin. Laut Angaben der Bundesbank verlieren die Deutschen im Durchschnitt jährlich fünf Milliarden Euro allein durch Dispokreditzinsen.

 
So rät die Citibank, sich ausreichend Zeit für die Wahl der richtigen Bank zu nehmen. Im Bundesdurchschnitt kostet ein Girokonto rund 100 Euro im Jahr - Gebühren, die sich durch ein kostenloses Girokonto vermeiden lassen. "Hinzu kommt, dass Bankkunden in Deutschland oft nicht nur ein sondern zwei oder mehr Girokonten haben. Im Schnitt sind es nach Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 4,2. Das erschwert natürlich den Überblick und führt ebenfalls zu hohen Kosten durch Gebühren für Konten, die kaum oder gar nicht genutzt werden", erläutert Tobias Grieß, Direktor Vermögensmanagement Citibank.

 
Wichtig darüber hinaus: Bei der Kontowahl nicht nur auf eine günstige Dispokreditverzinsung achten, sondern auch auf eine überdurchschnittliche Guthabenverzinsung, um im Kontoplus durch hohe Zinsen vorsorgen zu können.


Ebenfalls von gravierendem Einfluss: Das konsequente Zahlen mit der EC- oder Kreditkarte* erleichtert den Überblick und die Kontrolle der Ausgaben per Kontoauszug.

 
Dabei gilt natürlich: Regelmäßig den Kontostand checken - am besten via Online-Banking, das ist günstiger und erspart darüber hinaus lästige sowie teure Wege zur Bank. "Viele Bankkunden kontrollieren ihren Kontostand nicht regelmäßig. Der fehlende Überblick führt häufig zu einer falschen Einschätzung des eigenen finanziellen Spielraums. Darüber hinaus herrscht häufig eine unserer Meinung nach falsche Einstellung zum Dispokredit vor: Manche Kunden verstehen den Dispo als ständig verfügbare und nutzbare Masse. Die Citibank empfiehlt, den Dispokredit wie einen Notgroschen zu behandeln, den man nur dann nutzen sollte, wenn man kurzfristig Geld benötigt. Anschließend sollte das Konto jedoch so schnell wie möglich ausgeglichen werden, um Dispozinsen zu vermeiden", erklärt Grieß.

 
Des Weiteren können aber auch bei Zahlungen mit der Kreditkarte Zinsgewinne durch spätere Kontobelastung eingestrichen werden. Und grundsätzlich gilt: Immer nur soviel Bargeld wie gerade nötig abheben am besten nur kostenlos an den Automaten der eigenen oder der Partnerbanken.

 
Auch rund um das Zahlungsverhalten in punkto Rechnungen lässt sich der ein oder andere Euro durch richtiges Timing sparen. So sollte immer das zeitliche Zahlungsziel voll ausgenutzt werden, um die Kontobelastung hinauszuzögern. Bei regelmäßigen Zahlungen das Lastschrifteinzugsverfahren wählen - so können Mahngebühren vermieden werden. Und bei größeren Überweisungen und Daueraufträgen den Ausführungstermin möglichst nach dem Gehaltseingang einrichten. Außenstände wie zu erwartende Steuerrückzahlungen, Reisekostenabrechnungen oder Erstattungen von Versicherungen nicht wegen des Verwaltungsaufwands auf die lange Bank schieben, sondern zügig bearbeiten und einreichen.

 
Quelle: http://www.verbrauchernews.de

 

 
* Hier ist die Meinung des FinanzplanTeams eine gänzlich andere: Wir empfehlen, nur einmal pro Monat den benötigen Bargeldbetrag abzuheben, und diesen dann nach unserer sehr bewährten 'Umschlagmethode' (siehe FinanzplanBuch) aufzuteilen. So haben Sie einen viel besseren Überblick, als durch die (für die Banken natürlich sehr angenehme Zahlungsweise) via Kreditkarte !


 



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