Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

 

Ausbildungsversicherung



Viele Eltern möchten auf Nummer sicher gehen, wenn es um die spätere Ausbildung oder ein Studium Ihrer Kinder geht. Dafür sind sie bereit, einen Teil des Kindergeldes schon heute regelmäßig zu investieren. Bis es dann soweit ist, kann da ordentlich was zusammenkommen.

Geldanlagemöglichkeiten dafür gibt es viele. Die Ausbildungsversicherung ist eine davon, allerdings ist sie für diese Vorsorge eher ungeeignet. Denn hierbei handelt es sich um eine kleine Kapitallebensversicherung.

Ein Elternteil ist die versicherte Person und Beitragszahler. Stirbt diese Person während der Laufzeit (meist bis zum 25. Lebensjahres des Kindes), dann läuft die Police weiter, ohne dass noch Beiträge eingezahlt werden müssen.

Grundsätzlich ist der Gedanke hierbei sicherlich gut, die Ausbildungskosten der Kinder zu sichern, selbst wenn dem Elternteil etwas zustößt. Allerdings rechnet sich eine solche Anlage kaum. Denn man darf die Kosten nicht vergessen.

Wie bei allen Kapitallebensversicherungen wird auch hier ein Teil der Beiträge für die Vermittlungsprovision und die laufenden Verwaltungskosten verwendet.

Auch die Todesfallabsicherung, d.h. die Beitragsfreistellung des Vertrages bei Tod des versicherten Elternteiles, kostet Geld. Lediglich der Rest wird angelegt, und zwar äußerst konservativ und damit niedrig verzinst. Der Ertrag meist noch schlechter, als der einer normalen Kapitallebensversicherung. Der Bund der Versicherten warnt seit Jahren davor.

Sehr viel besser ist es, Absicherung und Sparen voneinander zu trennen. Gegen das Todesfallrisiko können sich beide Elterteile mit einer Risikolebensversicherung absichern. Sparpläne sind die Alternative zur Versicherung

Mit einem normalen Banksparplan haben Sie die gleiche Sicherheit und doch mehr Rendite, da die Kosten viel geringer sind. Mit einem Fondssparplan sparen Sie noch rentabler, wenn Sie etwas risikobereiter sind.

Über lange Laufzeiten lassen sich Kursverluste so gut wie vermeiden. Solche Sparpläne sind äußerst flexibel, Sie können jederzeit die Einzahlungen stoppen, wenn es mal finanziell eng wird oder auch erhöhen, wenn Sie mehr Geld einzahlen wollen. Auch einmalige Summen können zusätzlich eingezahlt werden. Selbst wann und wie viel Geld Sie entnehmen wollen, entscheiden Sie selbst.

Bank- und Fondssparpläne sind in jedem Fall die bessere Alternative, wenn es um eine finanziell gesicherte Zukunft Ihrer Kinder geht.


(Stand 12/2008)
 



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