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Ausbildungsversicherung
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Viele Eltern möchten auf Nummer sicher gehen, wenn es um die spätere Ausbildung
oder ein Studium Ihrer Kinder geht. Dafür sind sie bereit, einen Teil des
Kindergeldes schon heute regelmäßig zu investieren. Bis es dann soweit ist, kann
da ordentlich was zusammenkommen.
Geldanlagemöglichkeiten dafür gibt es viele. Die Ausbildungsversicherung ist
eine davon, allerdings ist sie für diese Vorsorge eher ungeeignet. Denn hierbei
handelt es sich um eine kleine Kapitallebensversicherung.
Ein Elternteil ist die versicherte Person und Beitragszahler. Stirbt diese
Person während der Laufzeit (meist bis zum 25. Lebensjahres des Kindes), dann
läuft die Police weiter, ohne dass noch Beiträge eingezahlt werden müssen.
Grundsätzlich ist der Gedanke hierbei sicherlich gut, die Ausbildungskosten
der Kinder zu sichern, selbst wenn dem Elternteil etwas zustößt. Allerdings
rechnet sich eine solche Anlage kaum. Denn man darf die Kosten nicht vergessen.
Wie bei allen Kapitallebensversicherungen wird auch hier ein Teil der Beiträge
für die Vermittlungsprovision und die laufenden Verwaltungskosten verwendet.
Auch die Todesfallabsicherung, d.h. die Beitragsfreistellung des Vertrages bei
Tod des versicherten Elternteiles, kostet Geld. Lediglich der Rest wird
angelegt, und zwar äußerst konservativ und damit niedrig verzinst. Der Ertrag
meist noch schlechter, als der einer normalen Kapitallebensversicherung. Der
Bund der Versicherten warnt seit Jahren davor.
Sehr viel besser ist es, Absicherung und Sparen voneinander zu trennen. Gegen
das Todesfallrisiko können sich beide Elterteile mit einer
Risikolebensversicherung absichern. Sparpläne sind die Alternative zur
Versicherung
Mit einem normalen Banksparplan haben Sie die gleiche Sicherheit und doch mehr
Rendite, da die Kosten viel geringer sind. Mit einem Fondssparplan sparen Sie
noch rentabler, wenn Sie etwas risikobereiter sind.
Über lange Laufzeiten lassen sich Kursverluste so gut wie vermeiden. Solche
Sparpläne sind äußerst flexibel, Sie können jederzeit die Einzahlungen stoppen,
wenn es mal finanziell eng wird oder auch erhöhen, wenn Sie mehr Geld einzahlen
wollen. Auch einmalige Summen können zusätzlich eingezahlt werden. Selbst wann
und wie viel Geld Sie entnehmen wollen, entscheiden Sie selbst.
Bank- und Fondssparpläne sind in jedem Fall die bessere Alternative, wenn es um
eine finanziell gesicherte Zukunft Ihrer Kinder geht.
(Stand 12/2008)
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