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Dieses Buch entstand, als wir unseren Leserinnen und Lesern unseres
Finanzplan-Newsletters folgende Bitte vorgetragen hatten: Schreiben Sie uns doch bitte einmal, was Sie Menschen in Geldfragen raten würden, also beispielsweise: Was würden Sie bei Finanzdingen anders machen, wenn Sie nochmal 20 Jahre jung wären? Welche positiven oder negativen Erfahrungen haben Sie mit Finanzinstituten gemacht? Wobei haben Sie (viel) Geld verloren? Wovon raten Sie anderen Menschen dringend ab? Aber auch: Was war bisher Ihre allerbeste, finanzielle Entscheidung in Ihrem Leben? |
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P.S. Das Buch 'Finanzgeschichten' enthält einen Gutschein für die Finanzplan Demo-CD im Wert von 12,00 Euro. |
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Hier finden Sie eine Leseprobe aus dem Buch 'Finanzgeschichten': |
Ich bin ein Vollblut - EDV´ler mit abgeschlossener astrologischer Ausbildung. Genauso unkonventionell wie diese Berufsbeschreibung läuft mein Leben ab.
Als Jahrgang 1966 gelte ich heute schon als "Golden Age", aber ich genieße mein Leben als gebürtiger Bayer in Berlin mit Sehnsucht nach Ostfriesland...
Erreichbar bin ich im Internet jederzeit unter http://www.was-schliessmann.de und http://astro.was-schliessmann.de
Was war bisher Ihre allerbeste finanzielle Entscheidung in Ihrem Leben?
Ich habe in meinem Leben wie wir alle viele Entscheidungen auch zum Thema Geld getroffen, ich bin heute allerdings der Meinung, dass davon nur eine einzige eine richtige Entscheidung war, doch langsam der Reihe nach.
Nach meiner Ausbildung zum „EDV´ler“ war das Geld verdienen einfach, man war jung, Jobs gab es wie Sand am Meer, meine damalige Frau hatte die gleichen Verdienstmöglichkeiten und wir konnten uns alles leisten, was wir wollten.
Allerdings taten wir das auch. Etwa vier Jahre später ging die Ehe zu Bruch, die Scheidung war auf Grund meiner Selbständigkeit nicht wirklich eine günstige Angelegenheit und so stand ich nach der Trennung alleine, mit Schulden und ohne Firma da.
Die darauf folgende Zeit war geprägt durch sehr wenig Geld, mein nächster Arbeitgeber meldete dann noch Insolvenz an, der darauf folgende bezahlte auf Grund von Geldmangel mein Gehalt mehr als drei Monate nicht.
Irgendwie ging die Spirale der Finanzen direkt nach unten. Ein neuer Arbeitgeber am anderen Ende Deutschlands gab mir die Möglichkeit, wieder Geld zu verdienen und hat mir sehr stark geholfen, aus dem ganzen Schlamassel heraus zu kommen.
Nach einer kurzen Weile hatte ich die Schulden abgetragen, eröffnete meine eigene Firma und übernahm anschließend noch die Firma meines letzten Arbeitgebers, als dieser aus Altersgründen aufhören wollte.
Trotz meines sehr starken Arbeitseinsatzes, des guten Rufes der Firma, vieler Kunden und der Hilfe des Verkäufers, stand ich wieder mit einem Haufen Schulden da.
Als dann noch die Aufträge weniger wurden, wackelte die ganze Konstruktion sehr stark. Auch mit dem für mich selbstverständlichen 14 Stunden Arbeitstag an sechs Tagen der Woche war die Firma nicht mehr zu halten.
Selbstverständlich kann man für alle diese Situationen Erklärungen finden, eine abflauende Konjunktur, „böse“ Arbeitgeber, „unfähige“ Geschäftsleute oder die „böse“ Ehefrau.
Aber sind das nicht alles nur „Randerscheinungen“, die Entwicklungen verstärken und nicht wirklich das Thema?
Heute habe ich eine kleine, aber feine Firma, die Geld verdient. Ich habe keinerlei Schulden, alle Autos der Familie sind bezahlt, keine Rechnung bleibt länger als 14 Tage liegen, wenn angeboten, wird alles mit Skonto bezahlt.
Mein Bankkonto schwelgt in schwarzen Zahlen, meine finanzielle Situation bietet mir die Sicherheit von mehr als einem Brutto – Jahreseinkommen.
Ich arbeite immer noch sehr viel, weil es mir Spaß macht, aber ich gönne mir auch ab und zu ein Mittagsschläfchen und hier und da einen Luxus, der nicht notwendig ist, aber Spaß macht.
Inzwischen kann ich auch wieder anderen Menschen helfen, nicht nur finanziell, auch persönlich.
Natürlich könnte man jetzt davon ausgehen, dass die Konjunktur der Jahre 2006 – 2008 dazu beigetragen hat, aber erstens ist diese nicht wirklich bei uns angekommen und zweitens wäre das auch nur eine „Randerscheinung“ gewesen.
Ich habe im Jahr 2006 die Entscheidung getroffen, dass ich Geld habe und dass ich auch Geld haben darf.
Das hört sich sicherlich komisch oder blöd an, aber das war die bisher wichtigste und richtigste Entscheidung im finanziellen Bereich.
Selbstverständlich haben mir die Ideen und Anregungen von Stephan Kaiser, die weit über die von seiner Firma angebotenen Produkte hinausgehen, geholfen, auch wenn ich nicht in allen Punkten mit ihm einer Meinung bin.
Grundlegend für meinen Vermögensaufbau, der sich immer weiter aufbaut, ist jedoch wirklich diese Entscheidung gewesen.
Es gab bei mir nie eine wirklich wichtige Entscheidung für die eine oder andere Geldanlage. Auch hier mache ich ab und zu Experimente, die manchmal gut gehen, manchmal nicht.
Ich habe sicherlich auch noch die eine oder andere Versicherung, die nicht unbedingt notwendig wäre und ich könnte sicherlich an einigen Ecken und Kanten Geld einsparen; aber ich habe mit meiner Entscheidung, dass ich Geld habe und der konsequenten Ausrichtung meines Lebens auf diese Entscheidung erreicht, dass ich schuldenfrei und finanziell gut abgesichert bin.
Erstellt am: 18.08.2009
