Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Zielplanung

 



Über Zielplanung ist schon viel geschrieben worden. Auch auf der Chefwebseite finden Sie dazu ausgesuchte Links im Internet. Eines ist für alle Firmenchefs gleich: „Wer nicht weiß, wohin er will, dem ist kein Wind recht…“

Der Chef muss die Richtung angeben, in die das Unternehmen steuern soll. Niemand anders kann und soll diese Aufgabe für Sie übernehmen. Keiner kennt Ihren ‚Laden’ so gut wie Sie. Niemand weiß besser als Sie, was Sie mit und durch Ihr Unternehmen erreichen wollen.

In der Praxis ist es aber oft so, dass die Alltagsarbeit soviel Kapazität bindet, dass einfach keine Zeit zum Nachdenken oder für eine Zielplanung bleibt. Die Folgen sind dann meist fatal. Man ackert und ackert und ackert und irgendwann ist wieder ein Jahr vorbei. Man kann gar nicht sagen, ob man weiter gekommen ist, man hat einfach nur geschuftet und alle anfallenden Aufgaben irgendwie versucht bestmöglich abzuarbeiten.

Ich selbst habe zu diesem Thema eine ganz simple Meinung: Wer seine Ziele nicht kennt, braucht gar nicht erst mit der Arbeit anzufangen. Sie wird sowieso nicht zum Erfolg führen.

Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Firma sei ein Boot mit 6 Ruderern. Die Ruderer stellen Ihre Mitarbeiter dar. Wenn Sie keine Mitarbeiter haben, stellen Sie sich einfach ein kleines Boot vor, in dem nur Sie (und vielleicht) Ihr Lebenspartner sitzen.

Jeden Morgen steigen Sie also in das Boot ein und schreien laut: „Auf geht’s, heute wird wieder gerudert, und zwar kräftig. Wir müssen Umsatz machen.“ Vielleicht traut sich einer Ihrer Mitarbeiter zu fragen: „Wohin sollen wir rudern?“ Und Sie antworten: „Ist doch egal, in die Riemen Männer und Gas geben bis die Riemen qualmen.“

Bei vielen Selbständigen ist das so. Es wird gerudert, Gas gegeben, die Riemen qualmen, die Mannschaft ächzt und stöhnt, aber es stellt sich kein Erfolg ein. Es geht nicht wirklich vorwärts: Was fehlt ist jemand, der die Richtung vorgibt, und so rudert man am Montag nach Süden, am Dienstag nach Westen, am Mittwoch nach Osten, nur um am Donnerstag nach Norden abzudrehen. Am Freitag ist man dann fix und fertig, aber effektiv kein Stück weiter gekommen.

So macht Arbeit keinen Sinn. Wäre man an allen Tagen nur ein kleines Stück weitergekommen, indem man stets in die gleiche Richtung gearbeitet hätte, wäre das Leben entspannter und angenehmer gewesen. Auch die kleinsten Fortschritte sind wertvoll, wenn Sie in die richtige Richtung gehen. Und diese richtige Richtung müssen Sie kennen und Ihren Mitarbeitern, und auch sich selbst, immer wieder und wieder ansagen.

Am sinnvollsten ist übrigens eine Aufteilung Ihrer Ziele nach Zeiträumen:


Ihre kurzfristigen Ziele

Ein kurzfristiges Ziel wird für die nächsten zwölf Monate ausgerufen, gerne auch für einen kürzeren Zeitraum, auf keinen Fall aber für einen längeren.

Dabei ist es praktisch, Zielplanung:

o Was möchten Sie beruflich in den nächsten zwölf Monaten erreichen? Dazu zählen auch Ihre finanziellen, also die wirtschaftlichen Ziele.

o Was möchten Sie im privaten Bereich für sich erreichen? Dazu zählen dann, wenn vorhanden, auch der Lebenspartner und die Kinder.

o Wie möchten Sie gesundheitlich in zwölf Monaten dastehen?

o Was möchten Sie im seelisch-geistigen Bereich gerne in den nächsten zwölf Monaten verwirklichen?
Eine gute Zielplanung wird immer schriftlich gemacht. Das Notieren Ihrer Ziele auf einer Liste hat den enormen Vorteil, dass Sie Ihre Ziele bei sich Zuhause oder auch im Büro aufhängen können und so immer wieder daran erinnert werden. Vor allem, wenn es einem einmal nicht so gut geht, verliert man seine wichtigen Ziele so nie aus den Augen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie Ihre Zielplanung so immer wieder überarbeiten und anpassen können. Zusätzlich wird Ihr Biocomputer, das Gehirn, entlastet und Sie haben den Vorteil, sich an Ihren einmal notierten, schriftlichen Zielen auch messen zu können. Schreibt man seine Ziele nicht auf, so verschiebt sich oft eine Zielplanung mit und durch die Ereignisse des Tagesgeschäfts.

Die schriftlich notierten Ziele hingegen halten einen auf Kurs und es tut ganz gut, sich dadurch immer wieder daran erinnern zu können, was man eigentlich wirklich wollte.


Ihre mittelfristigen Ziele

Mittelfristige Ziele sollten einen Zeitraum von 1 – 4 Jahren umfassen. Auch hier sollten Sie eine Unterteilung in die Bereiche beruflich, privat, gesundheitlich und seelisch-geistig vornehmen, damit alle Bereiche Ihres Lebens gleichermaßen viel Beachtung finden und kein Bereich überstrapaziert oder vergessen wird.


Ihre langfristigen Ziele

Die langfristigen Ziele betreffen einen Zeitraum von 5 – 10 Jahren. Zusätzlich gibt es dann noch den Bereich der so genannten Fernziele, die so etwas wie Ihren Lebenssinn verkörpern sollten.

Eine gute Methode, um herauszufinden, was ein Fernziel sein könnte, ist sich einmal zu fragen, was man gerne auf seinem Grabstein für eine Inschrift haben würde…

Klar, das mag jetzt nicht die angenehmste Vorstellung sein, aber was sollen die Menschen von Ihnen einmal sagen, wenn Sie dieser Ebene den Rücken zukehren und von Ihrem Recht auf Ableben Gebrauch machen?

Sich mit seinen Fernzielen zu beschäftigen hat etwas Großes und zeigt den roten Faden in Ihrem Leben auf. Je mehr Ihre tägliche Arbeit mit Ihrem eigentlichen Lebenssinn in Einklang steht, desto harmonischer wird jeder einzelne Tag für Sie verlaufen.

Je besser es Ihnen gelingt, das zu tun, was mit Ihrem eigentlichen Lebenssinn, also Ihren Fernzielen in Übereinstimmung steht, desto weniger Reibungsverluste haben Sie im alltäglichen Arbeitsablauf.


1 x im Monat gönne ich mir eine Auszeit

Was jetzt beschrieben wird, stößt wahrscheinlich an vielen Stellen auf Ablehnung, weil man meint, dafür keine Zeit erübrigen zu können. Trotzdem ist es wichtig, wahrscheinlich sogar entscheidend für Ihren Erfolg als Freiberufler und Unternehmer…

Ich bitte Sie darum, einmal im Monat einen ganzen Tag nur für sich und Ihre Zielplanung und Zielkontrolle zu reservieren. Gönnen Sie sich diese Auszeit, und Sie werden größere Erfolge haben, als je zuvor.

An diesem Tag, den Sie immer mit Ihrem Lebenspartner gemeinsam verbringen sollten, geht es nur darum, dass Sie sich um sich selbst kümmern. Dabei lassen Sie die letzten 30 Tage Revue passieren und haben Ihre eigene Zielsetzung in Schriftform dabei.

Sie können diese Auszeit an jedem Ort durchführen, nur nicht im Büro und nicht innerhalb der normalen Familiengemeinschaft. Sie sollen ja Zeit für sich selbst haben und nicht abgelenkt oder gestört werden.

Sie können im Sommer in ein Freibad gehen, auf einen Berg fahren (das finde ich persönlich super, weil von dort oben naturgemäß alles im Tal kleiner und weniger wichtig erscheint) oder aber einfach an Ihren Lieblingsort fahren. Sie können in eine tolle Saunalandschaft gehen, oder sich einfach in einen Park setzen.

Wichtig ist nur, wie schon gesagt, dass Sie Ihren Lebenspartner dabei haben und ungestört sind. Schalten Sie an diesem Tag auch das Handy aus. Machen Sie sich bitte bewusst, dass niemand unersetzlich ist und dass sich die Welt weiterdreht, auch wenn Sie einmal einen ganzen Tag lang keine Anrufe, Faxe oder E-Mails beantworten…

Sollte sich die Welt dann wider Erwarten doch nicht weiterdrehen, geben Sie mir einfach kurz Bescheid ;-))

Was man an einem solchen Tag macht, ist ziemlich einfach. Sie brauchen dafür nur einen Block Papier und etwas zum Schreiben. Es geht darum, die folgenden Punkte zu erkunden:


 




AKTUELLES und NEWS:

Schon gelesen? Die Grundgesetze des Wohlstands




SEO Social Bookmark Script