Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Wenn Ihr Kunde trotzdem nicht zahlt?

 



Tja, wenn Ihr Kunde trotzdem nicht zahlt, dann sind an dieser Stelle bereits 3 x 17 Tage vergangen, also mehr als 6 Wochen nachdem Sie die Rechnung gestellt haben.

Ich kann Ihnen jetzt nur raten, alle offenen Forderungen schnell und sehr konsequent durch einen Anwalt beibringen zu lassen. Solange Ihr Schuldner zahlungskräftig ist, besteht für Sie keine Gefahr auf den Anwaltskosten sitzen zu bleiben, denn der Schuldner muss die Kosten, die durch Ihren Anwalt verursacht werden, tragen.

An dieser Stelle schreien viele Chefs geradezu auf: „Ja ich kann doch nicht mit dem Anwalt kommen, dann bestellt der Kunde doch nie wieder etwas bei uns…“
Lassen Sie uns zunächst einmal den Begriff ‚Kunde’ definieren. Ein Kunde ist jemand, der etwas kauft und bezahlt. Wer nur etwas kauft und es dann nicht bezahlt ist kein Kunde, sondern ein Blender. Sie können ihn auch einen Gauner oder Halunken nennen, im Ergebnis ist es in jedem Fall jemand, der Ihnen und Ihrer Firma, Ihren Mitarbeitern und Lieferanten, kurz allen, die wirtschaftlich mit Ihrem Unternehmen verbunden sind, sehr schadet.

In unserem Bekanntenkreis gibt es jemanden, der mit offenen Rechnungen von 250.000 Euro schließlich die so genannte Privatinsolvenz angemeldet hat. Wenn man sich überlegt, was dies für seine Gläubiger bedeutet, wird man berechtigterweise ziemlich sauer.

Da sind also Firmen, die Waren und Dienstleistungen für insgesamt eine viertel Million Euro geliefert und erbracht haben und der ‚Kunde’ zahlte letztendlich keinen einzigen Cent. Hätte bereits die erste Firma konsequent gemahnt und diesen Nichtzahler vor Gericht gebracht, hätte für alle nachfolgenden Firmen großer Schaden abgewendet werden können.

Durch das Stillhalten einer Firma bei nicht beglichenen Forderungen besteht für solche Nichtzahler erst die Möglichkeit, auch weiterhin fröhlich einzukaufen. Es wäre deshalb sehr wünschenswert, wenn es sich in der Geschäftswelt einbürgern würde, solchen Leute durch schnelleres Handeln Einhalt zu gebieten.

Letzten Endes schaden sich alle Unternehmen und Firmen gegenseitig, wenn zu lange gewartet wird. Denn die Möglichkeit, sich gegenseitig neue Aufträge zu geben, wird durch Zahlungsausfälle stark vermindert.

Was mich besonders bedenklich stimmt ist die Tatsache, dass alle Zahlungsausfälle am Ende ja von den zahlenden Kunden mitgetragen werden müssen, weil wohl jede Firma ihre Preise so kalkuliert, dass diese Ausfälle mit in die Preisfindung eingehen. Die zahlenden Kunden sind dann die Dummen, weil sie letzten Endes diese so erhöhten Preise zu tragen haben.

Es geht also darum, dass diejenigen, die Ihre Rechnungen pünktlich bezahlen, zusammenhalten und sich durch ein straffes Mahnwesen gegen diejenigen wehren, die das nicht zu tun gedenken.


 




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