Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Teil- und Anzahlungen vereinbaren

 



Ein anderes Beispiel kommt ebenfalls aus der Computerbranche. Es betrifft die Zahlungsvereinbarungen bei der Erstellung von individueller Software, also bei Programmen die nur auf einen speziellen Kunden zugeschnitten sind.

Hier muss der Programmierer oft wochenlange Arbeit investieren, bevor er das Programm ausliefern kann. Dann wird es vom Kunden getestet und meist müssen nach dieser Testzeit noch weitere Anpassungen vorgenommen werden. Erst danach stellen viele Softwarefirmen ihre Rechnung und hoffen auf eine zügige Bezahlung.

Ein uns bekanntes Unternehmen macht es anders, es vereinbart bei Auftragserteilung folgende Zahlungsabwicklung:

1. Bei Auftragserteilung sind 30% des Rechnungsbetrages fällig.
2. Nach Auslieferung der Software sind weitere 40% des Rechnungsbetrages fällig.
3. Die restlichen 30% werden nach der Abnahme durch den Kunden bezahlt.

Das hat den riesigen Vorteil, dass der Programmierer nicht völlig in der Luft hängt und zumindest seine Grundkosten verdient, wenn er einen Auftrag angenommen hat.

Können Sie daraus etwas für Ihre Firma machen? Vielleicht können Sie etwas Ähnliches mit Ihren Kunden vereinbaren? Ich meine, dass zum Beispiel im Handwerk zumindest die Materialkosten vom Kunden vorab bezahlt werden müssten.

Sie können im Gegenzug ja sehr günstige Preise anbieten. Sie sollten nur wirklich darauf achten, dass Sie das Zahlungsrisiko nicht alleine tragen. Ihr Kunde und Sie sind Partner, da muss jeder seinen Risikobeitrag leisten.


 




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