Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Stimmt das Gehalt?

 



Noch ein letztes Wort zum Gehalt, das Sie bezahlen. Ich würde Ihnen empfehlen, möglichst leistungsgerecht zu entlohnen. Zahlen Sie nicht nach irgendwelchen Tarifverträgen, wenn Sie nicht müssen, sondern nach dem, was der Mitarbeiter für Ihre Firma tut.

Wer lange im Betrieb ist, muss nicht zwangsläufig mehr erhalten, verabschieden Sie sich fröhlich von solchen althergebrachten Ansichten und zahlen Sie nach Leistung.

Reden Sie offen über Löhne und Gehälter und machen Sie kein Tabu daraus. Es weiß doch sowieso jeder irgendwie, was der andere verdient. Also spielen Sie mit offenen Karten und Sie vermeiden einmal mehr das Getuschel in Ihrer Firma.

Erkennen Sie Weiterbildungen und Abendkurse finanziell an, wenn sich dadurch die Leistung Ihres Mitarbeiters verbessert. Nur weil jemand an einem Kurs teilgenommen hat und Ihnen einen Zertifikatszettel unter die Nase hält, kann es niemals mehr Gehalt geben.

Auf der anderen Seite können Sie jemandem, der sich privat weiterbildet und am Wochenende bei einem Freund lernt, wie man Ihre Firmenwebseite pflegen und aktualisieren kann, damit Sie dies nicht mehr als Fremdauftrag vergeben müssen, durchaus mehr Gehalt zahlen. Sie sehen, ich halte es hier ganz mit unserem Exkanzler Dr. Helmut Kohl, der bekanntlich sagte: „Entscheidend ist, was hinten raus kommt…“

Ach ja, und Gehälter haben nicht nur eine Richtung. Sie können auch wieder fallen. Wenn die Leistung nachlässt, sollten Sie sich nicht davor scheuen, auch Gespräche zu führen, in denen Sie verkünden, dass es ab jetzt weniger Gehalt gibt. Wichtig ist nur, dass Sie stets klipp und klar begründen, wann es mehr und warum es weniger gibt.


 




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