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Schulungen und Seminare |
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An wie vielen Schulungen und Seminaren haben Sie bereits teilgenommen? Ich für meinen Teil bin absolut ‚seminargeschädigt’. Bei den unzähligen Schulungen und Seminaren, an denen ich teilgenommen habe, waren meist nur 1-2 Themen wirklich interessant. Der Rest bestand aus Dingen, die mich (und viele andere Teilnehmer) wirklich nicht interessierten. Am Ende der Schulung begibt man sich dann wieder auf den Heimweg, und kommt vielleicht erst gegen 20.00 Uhr zuhause an. Der Tag ist also gelaufen, es bleibt gerade noch genügend Zeit, um sich kurz anzusehen, welche Anrufe und Faxe eingegangen sind. Ich denke, in der heutigen Zeit des Internets gibt es da wesentlich schlauere Möglichkeiten. Da sind zum Beispiel Onlineseminare, die man bequem von zuhause aus in einem virtuellen Klassenraum besuchen kann. : Mehr Infos im Internet : Bei einem Onlineseminar klinken Sie sich (via Internet) dann in die Schulung ein, wenn Sie Zeit haben. Eine Antwort auf Ihre Fragen erhalten Sie in wenigen Stunden und zudem haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern via E-Mail auszutauschen. Zusätzlich erhalten Sie den Lernstoff schriftlich und können diesen direkt auf Ihrem PC abspeichern und bearbeiten. Bedenkt man, dass keine Fahrtkosten anfallen und die Gebühren meist nur einen Bruchteil eines Seminars ausmachen, so steht Ihnen mit Onlineseminaren eine überaus komfortable Möglichkeit der Weiterbildung zur Verfügung. Wenn Sie überlegen, ob Sie eine ‚echte’ Schulung besuchen sollen, stellen Sie sich bitte mehrmals die Frage, ob das wirklich notwendig und sinnvoll für Sie ist. Bringt es Sie auf Ihrem Weg zum Ziel weiter, dann ist es o.k. Wenn Sie sich nicht sicher sind, bleiben Sie im Zweifelsfall besser zuhause und arbeiten stattdessen an Ihren Zielen. Sollten Sie selbst einmal zu einer Schulung als Referent gebeten werden, gibt es ein paar Dinge, auf die Sie achten sollten. Das Wichtigste ist meinem Empfinden nach Ihre Qualifikation. Sind Sie wirklich der oder die Richtige für diese Schulung? Es ist überaus peinlich, vor einer Klasse zu stehen und verzweifelt nach Fachwissen zu suchen, das man nicht hat. Überlassen Sie das Stammeln und Dichten anderen Schulungsleitern. Schaffen Sie sich einen exzellenten Ruf, indem Sie nur Themen schulen, die Sie wirklich beherrschen. Ansonsten gilt: o Halten Sie die vorgegebenen Zeiten unbedingt ein. Überziehen Sie nicht und strapazieren Sie nicht die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer. o Ihre Vorbereitung muss perfekt sein. Bereiten Sie schriftliche Unterlagen vor, die Sie austeilen können. Was ich immer gerne mache: Ich lasse eine Liste herumgehen, in die die Teilnehmer ihre E-Mail Adresse eintragen können. Einen Tag nach dem Seminar erhalten Sie dann die Unterlagen per E-Mail von mir. o Das spart jede Menge Druckkosten und jeder Teilnehmer kann sich auch nach dem Seminar noch mit weiteren Fragen per E-Mail an mich wenden. o Außerdem können meine Unterlagen direkt auf dem PC des Teilnehmers abgespeichert werden und niemand muss nochmals von Hand irgendetwas in seinen Computer eingeben. o Auch ganze Excelberechnungen oder Worddateien (zum direkten Weiterbearbeiten) kann ich so weitergeben, was immer sehr gut ankommt und gerne angenommen wird. o Halten Sie Blickkontakt zu Ihren Teilnehmern und hören Sie auf zu referieren, wenn Sie bemerken, dass im Seminar gesprochen wird. Warten Sie ab, bis wieder Ruhe eingekehrt ist. Das schafft Ihnen die Aufmerksamkeit, aber auch den Respekt, den Sie als Schulungsleiter dringend brauchen. o Sorgen Sie dafür, dass Sie ein paar witzige Sachen dabeihaben: eine lustige PowerPointdatei, einen Witz, einen kleinen Film etc. All das lockert auf und ist besonders bei trockenen Schulungsthemen oder nach der Mittagspause eine willkommene Abwechslung für die Seminarteilnehmer. o Wichtig ist, dass Sie gut sind, aber wichtiger ist, dass Ihre Teilnehmer Sie verstehen und von Ihnen profitieren. Das können Sie erreichen, indem Sie immer wieder um Fragen bitten. Stellen Sie ruhig auch mit Kontrollfragen fest, ob Sie selbst verständlich genug waren. o Es gehört eine feines Gespür dazu, um sicherzustellen, dass Sie nicht nur ‚da vorne’ rumquasseln, sondern dass Ihre Teilnehmer Ihnen auch folgen können. Scheuen Sie sich nicht davor, auch die Basics immer und immer wieder zu erläutern. So mancher Teilnehmer wird dadurch zu einem echten Fan von Ihnen und wird begeistert sein. o Sprechen Sie deutsch. Lassen Sie Fremdwörter wann immer es geht weg. Sie sollen nicht beweisen, welche Fremdwörter Sie schon kennen, sondern Sie sollen Wissen vermitteln. Denken Sie an meinen Spruch: “Wer es nicht auf Deutsch erklären kann, hat es selber noch nicht richtig verstanden.“ o Nutzen Sie Grafiken, Zeichnungen, Flipcharts, Filme, Powerpoint-Präsentationen, Tageslichtprojektoren, Mind Maps, kurz was immer geeignet erscheint, um Dinge zu visualisieren also bildlich bewusst zu machen. Der Lerneffekt, den Sie erzielen wird ungleich höher sein. o Nutzen Sie auch die Macht von Geschichten, um Zusammenhänge klar zu machen. Setzen Sie Eselsbrücken ein. Es gibt nichts, das zu verspielt oder zu kindisch wäre. Trauen Sie sich einfach einmal. Ich habe bei meinen Beratungen im Finanzbereich immer sehr viel auf Papier gemalt und veranschaulicht… und viele Kunden waren begeistert davon, endlich einmal wirklich verstanden zu haben, wie zum Beispiel ein Bausparvertrag funktioniert. Es hatte sich einfach bis dahin noch keiner die Mühe gemacht, es einmal so zu erklären, dass es auch verstanden wird. Ihre Kunden und Seminarteilnehmer sind niemals dumm. Wenn sie also etwas nicht verstanden haben, dann haben Sie es nicht pfiffig genug erläutert. Wer dies als Schulungsleiter akzeptieren kann, wird bald zu den Besten seiner Branche gehören. |
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