Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Sauberkeit

 



Sauberkeit gilt allgemein als eine Tugend. Und besonders kritisch geht man selbst dabei ja bekanntlich mit anderen ins Gericht. Als Besucher eines Büros oder einer Werkstatt lassen wir ja auch selbst gerne unseren Blick schweifen.

Fragen Sie sich also einmal, was ein Besucher, der zum ersten Mal in Ihre Firma kommt, wahrnimmt. Versetzen Sie sich in die Rolle des Gastes, der Ihren Betrieb betritt. Wie sieht es in der Firma aus, die Sie besuchen? Ist es aufgeräumt und übersichtlich? Ist es sauber? Oder liegt alles kreuz und quer gestapelt und droht beim nächsten Windstoß umzukippen?

Der erste Eindruck dauert scheinbar nur wenige Sekunden und es gibt für den ersten Eindruck keine zweite Chance. Diesen ersten Eindruck (und natürlich alle weiteren) sollten Sie nutzen, denn Sauberkeit kann sich nun wirklich jeder leisten. Seife, Reiniger und Wasser kosten nicht die Welt und könnten so manches Büro in ein kleines Schmuckstück verwandeln.

Sie müssen nicht die schickste Einrichtung haben, aber achten Sie auf die Sauberkeit, wenn Sie Gäste, Kunden und Besucher bei sich im Büro empfangen.

Warum ist das so wichtig? Ihr Kunde geht einfach instinktiv davon aus, dass Sie mit ihm und seinen Gegenständen genauso umgehen, wie mit Ihren eigenen. Und auch wenn das nicht stimmt, weil Sie zwar als ‚Genie das Chaos brauchen…’ aber mit Kundendingen sehr sorgfältig sind, wird Ihr Kunde doch unterbewußt diese Verbindung herbeiführen: Bei dem sieht’s schlampig aus, also bin ich bei dem nicht in guten Händen.


Deshalb auch hier ein paar wenige Anregungen:

o Lüften Sie Ihr Büro regelmäßig. Wenn Sie in Ihrem Büro das Rauchen erlauben, achten Sie auch darauf, dass es nicht zu sehr nach Qualm riecht. Was für Raucher vielleicht nicht tragisch ist, kann so manchen Nichtraucher ‚aus den Socken hauen’.

o Achten Sie auf einen sauberen Fußboden und Schreibtische, Stühle etc.

o Wenn Sie Kundenakten führen, sollten diese nicht vergammelt, sondern stets neu aussehen. Eselsohren und Kaffeeränder haben auf Kundenakten nichts zu suchen.

o Bieten Sie Getränke und Kekse zum Kaffee stets nur in sauberem Geschirr an. Auch der Aschenbecher sollte nicht schon überquellen. Und wenn wir gerade dabei sind: Bieten Sie jedem Kunden etwas zu trinken an, der sich voraussichtlich länger als 5 Minuten bei Ihnen im Büro aufhalten wird. Das gehört sich einfach so und gilt als gastfreundlich.

o Vielleicht mögen Sie Blumen, dann können Sie mit ein paar Pflanzen schon eine sehr angenehme Stimmung erzeugen. Achten Sie darauf, dass Ihre Pflanzen gegossen werden und nicht die Köpfe hängen lassen.

o Ein ganz heikler Punkt ist die Toilette. Überzeugen Sie sich selbst davon, dass diese sauber und ordentlich ist. Wenn Sie sich nicht sicher sind, schauen Sie kurz nach, bevor Sie Ihrem Gast den Weg zu Ihrer Toilette zeigen. Natürlich sollte auch genügend Toilettenpapier, Seife und ein Handtuch bereit stehen. So hinterlassen Sie auch auf dem stillen Örtchen einen guten Eindruck.

Im Grunde genommen ist es ganz simpel: Tun Sie einfach alles, was Ihnen einfällt, damit sich Ihre Besucher bei Ihnen wohlfühlen, dann kommen diese auch gerne wieder…


 




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