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Ein Chef denkt positiv |
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Wenn Sie als Chef nicht positiv und optimistisch über Ihre Firma denken, sollten Sie Ihren Laden möglichst schnell zumachen, oder aber gleich verkaufen. Halten Sie sich immer wieder vor Augen: "Die Welt ist, wofür du sie hältst." Dieser Satz beschreibt auf sehr einfache Weise die Bedeutung unserer Einstellungen, unserer Gedanken und unserer inneren Bilder. Seien Sie sich bitte darüber im Klaren, dass es außer Ihnen keinen geben wird, der Ihnen die ‚Arbeit’ abnimmt, fest und unerschütterlich an Ihre Firma zu glauben. Wenn Sie als Chef glauben, dass die Qualität der eigenen Produkte nicht viel taugt, dass die Kunden sowieso bald zur Konkurrenz abwandern und dass die Weiterentwicklung der Firma eher einer Talfahrt gleicht, dann hat das enorme Konsequenzen und überträgt sich unterbewusst auf Ihre Kunden und Mitarbeiter! Also, einmal ganz ehrlich: Welches Bild haben Sie über sich und über Ihre Firma? Glauben Sie an sich und an den Erfolg Ihres Geschäftes? Wenn ja, ist das hervorragend, wenn das aber nicht der Fall ist, gibt es im Grunde genommen nur zwei Möglichkeiten: a) Ihre Geschäftsidee ist eigentlich gut, aber SIE tun sich halt schwer, dieses positive Denken zu praktizieren oder b) Sie können im Allgemeinen schon positiv sein, aber die Geschäftsidee gibt in Ihrer Vorstellung einfach keinen Erfolg her… Fangen wir mit der Möglichkeit b) an. Wenn Sie der Meinung sind, dass diese zutrifft, lassen Sie das Geschäft ganz einfach sein. Sollten Sie vor der Frage einer Neugründung solch einer Firma stehen, tun Sie es nicht. Überlegen Sie lieber weiter, bis Ihnen eine bessere Möglichkeit einfällt. Glauben Sie mir, es gibt wenig, was so quälend ist, wie eine Firma zu haben, an deren Erfolg man als Chef nicht glauben kann. Lassen Sie in diesem Fall die Hände davon. Wenn Sie davon ausgehen, dass die Möglichkeit a) bei Ihnen ins Schwarze trifft, dann kommt einiges an Arbeit auf Sie zu. SIE müssen nämlich das positive Denken erlernen. Was aber bedeutet dieses positive Denken? Zunächst einmal möchte ich Ihnen einen Artikel vorstellen, den ich im Internet gefunden habe. Die Quelle ist mir leider nicht bekannt, aber er beschreibt sehr schön, was positives Denken, so wie ich es verstehe, NICHT meint: o "Du musst nur wirklich wollen" o "Du bist immer die Nummer 1" o "Sorge dich nicht, lebe" o "Du kannst alles schaffen" o „Alles ist machbar“ ... ein wenig Show, gutes Marketing und Musik aus Rocky I. So füllt man Hallen und das eigene Konto. Wer dann keinen Erfolg hat, hat nur nicht genug geglaubt. Es ist zwar richtig, dass unser Denken Einfluss auf unser Sein hat. Es ist unbestritten, dass unsere Glaubenssätze uns einschränken oder hilfreich sind. Aber wer glaubt, er könne fliegen, wenn er es nur stark genug will, der wird der Schwerkraft trotzdem seinen Tribut zollen und mit zerschmetterten Gliedern auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Dem eigenen Wunsch muss der Blick für das Machbare folgen. Diesem Blick folgt das Tun. Es folgt zielgerichtetes Üben, Trainieren, Lesen, Lernen und harte Arbeit. So werden Erfolge möglich. Wir müssen sie unter Schweiß in die Tat umsetzen. Das hört sich anstrengend an. Das muss doch schneller gehen! Nein! Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt und das ist gut so, denn sonst liefen nur Nummer Einsen herum, und eine Schwemme von Millionären würde uns mit Geschichten vom Feuerlaufen langweilen. Positives Denken hat also absolut nichts mit Dummheit oder grober Vereinfachung zu tun. Auch der Spruch: „Alles wird gut…“ isthier nicht gemeint und gehört wohl zu der dümmeren Kategorie. Positives Denken meint auch kein Ignorieren von Tatsachen, für das es vielfach gehalten wird. Es ist vielmehr eine generelle Geisteshaltung oder innere Einstellung, die sich auf das Aufbauende konzentriert. Positives (oder aufbauendes) Denken ist vielmehr die Kunst, auch bei schlechtem Wetter zu wissen, dass über den Wolken, die Sonne trotzdem scheint. Sich also nicht aufzugeben oder zu bemitleiden, auch wenn es einem einmal schlecht geht, kann positives Denken sein. Eine Niederlage abzuschütteln, so wie das Hunde tun, die aus dem Wasser kommen, und sich auf das nächste Projekt zu konzentrieren, kann als positiv bezeichnet werden. Das Gute in seinen Mitmenschen zu sehen und sich auf die Stärken von sich selbst und anderen Menschen zu konzentrieren, ist zum Beispiel positives Denken. Für mich bedeutet es ganz simpel, meine Gedanken zu kontrollieren und mich selbst dabei anzuhalten, gedanklich unbeirrt an meinen selbst gesteckten Zielen und Wünschen festzuhalten. Beim positiven Denken empfehle ich die folgenden Hilfsmittel: Ein positiver Tagesbeginn Ich selbst beginne meinen Tag, indem ich mich gleich nach dem Aufstehen zusammen mit einer Tasse Espresso an meinen Schreibtisch setze. Dabei gehe ich die Aufgabenliste, die ich ständig aktualisiere und pflege, für den heutigen Tag durch und suche mir die wichtigsten Aufgaben heraus, die es heute zu erledigen gilt. Da ich sehr früh aufstehe, bin ich vollkommen ungestört und kann mich so optimal auf meinen Tag einstimmen. Ich nutze diese ungestörte Zeit aber auch, um mir meine Wünsche und Träume bewusst zu machen. Dabei mache ich es mir ganz bequem und schließe meine Augen. Nun kann ich mir einfach alles bildlich vorstellen, was ich gerne in meinem Leben haben möchte. Ich beende diese ‚Übung’ stets mit einem Gebet, das meine Dankbarkeit für all das Gute in meinem Leben zum Ausdruck bringt. Dazu noch ein paar Anmerkungen: o Unter Gebet verstehe ich die Hinwendung zu dem Höchsten in Ihrem Leben, an das Sie glauben. Es meint kein bestimmtes Ritual. Wenn Sie nicht an einen Gott glauben, danken Sie einfach dem Universum für das, was schon gut läuft… o Sie sollten beim Wünschen vorsichtig sein! Gehen Sie davon aus, dass Sie es erhalten werden. Überlegen Sie also gut, ob Sie die Konsequenzen der Wunscherfüllung auch wirklich auf sich nehmen wollen. Ein Beispiel: Wer sich wünscht, einmal Bundeskanzler zu werden, kann sich sein Privatleben schlicht abschminken, denn das findet von der Presse beaufsichtigt statt. o In der Bibel steht: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.“ Wünschen Sie sich daher niemals etwas, das jetzt bereits einem anderen Menschen gehört. Das wäre eine sehr grobe Verletzung eines spirituellen (und nicht nur biblischen) Lebensprinzips. Es ist genug für alle da, auch für Sie. Lassen Sie also des Nächsten Weib und Vieh in Ruhe… o Meine Wünsche stelle ich mir wie in einem Film vor, in dem ich im Mittelpunkt stehe. Das bedeutet, ich rieche, fühle, schmecke alles ganz genau so, wie es auch im realen Leben wäre. Das ist nicht schwer und wird Ihnen nach wenigen Wochen gelingen. o Sie können diesen positiven und ruhigen Tagesbeginn natürlich auch erst in Ihrem Büro durchführen. Kommen Sie dann einfach, wenn noch kein anderer da ist und schließen Sie die Türe hinter sich zu. Die Grundidee besteht einfach darin, sich nicht mit Hektik in den Tag zu stürzen, sondern ruhig und besonnen (immer seine Aufgaben vor Augen) zu arbeiten. Dass Sie sich dabei noch auf Ihre Ziele und Wünsche konzentrieren, wird Ihrem Handeln Kraft und Stärke verleihen. |
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