Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Die Gesundheit des Chefs

 



Wenn Sie ein absoluter ‚Gesundheitsmuffel’ sein sollten, müssten Sie jetzt bitte dieses Kapitel überblättern. Ansonsten gilt der Satz: „Viele Manager scheffeln sich (auf Kosten ihrer Gesundheit) in der ersten Hälfte ihres Lebens das Geld zusammen, dass sie in der zweiten Lebenshälfte für die Widerherstellung ihrer Gesundheit brauchen…“

So macht Erfolg natürlich keinen Sinn. Nichts, aber auch gar nichts in Ihrer Firma ist so wichtig wie Ihre Gesundheit. Seien Sie sich bitte sehr klar darüber, dass eine gesunde Firma auch immer nach einem körperlich gesunden Chef verlangt. Mit seiner Gesundheit Raubbau zu treiben mag verbreitet sein, ist aber nichtsdestotrotz falsch.

Ich weiß wovon ich spreche, denn als ich mich mit achtzehn Jahren selbständig gemacht hatte wog ist ungefähr 78 kg und war ziemlich sportlich veranlagt. Nach sechs Jahren der Selbständigkeit wog ich 101 kg und war nicht mehr in der Lage einen Berg hochzugehen, ohne dabei Geräusche wie eine kleine Dampflok von mir zu geben. Dabei wurde die Kondition von den zwei Schachteln Zigaretten pro Tag nicht gerade unterstützt. Kurz und gut: Hätte ich in dem Rhythmus weiter gemacht, wäre ich wohl nicht allzu alt geworden…

Was war passiert? Nun, ich hatte mich einfach nur noch auf die Firma konzentriert und meine körperliche Gesundheit vernachlässigt. Als ich damals bei einem Arzt eine Gesundheitsuntersuchung für den Abschluss einer Lebensversicherung über mich ergehen ließ, meinte dieser nach fünf Minuten auf dem Ergometer, dass ich mit sechsundzwanzig Jahren die Fitness eines Fünfzigjährigen hätte.

Na toll, dachte ich mir, wenn ich so weiter mache, und alle sechs Jahre um dreißig Jahre altere, werde ich keine vierzig Jahre alt und die ganze Plagerei fürs Geschäft wäre umsonst. Natürlich hätte ich mich dann auf dem Betriebsgelände bestatten lassen können, aber das wäre dann auch schon der ganze Lohn der Arbeit gewesen.

Nein, dachte ich mir, nur um vor meinem Büro beerdigt zu werden, will ich nicht arbeiten. Also fing ich an, mich etwas um meine Gesundheit zu kümmern. Da ich gerne esse und eigentlich ständig Appetit habe, war es nicht ganz so leicht und ich muss auch heute noch ständig auf meine Gesundheit achten, um nicht wieder in diese Rille zu fallen. Aber es lohnt sich, und es tut gut.

Hier finden Sie also einige Ideen und Tipps, damit Sie trotz der Selbständigkeit gesund und fit bleiben. Mit 36 Jahren habe ich mir dann übrigens meinen sportlichen Traum erfüllen können und bin in 7 Tagen mit dem Fahrrad quer über die Alpen geradelt. Damals ging es von Oberstdorf in 7 Etappen über 435 km und 14.000 Höhenmeter bis an den Gardasee. Es war sportlich und landschaftlich mein bisher schönstes Erlebnis.


 




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