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Aufträge annehmen |
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Sie brauchen nicht jeden Auftrag annehmen. Das ist vor allem für junge Unternehmer oft noch nicht selbstverständlich. „Ich kann den Auftrag doch nicht einfach ablehnen, dann bestellt der Kunde nie wieder bei mir“, denkt sich vielleicht so mancher Firmenchef. Dabei gibt es Aufträge, an denen ist wirklich fast nichts verdient und zudem bedeutet die Annahme eines solchen Auftrages oft noch jede Menge Stress. Ich rate dann meist dazu, seinem Kunden ganz klar zu sagen, wie es aussieht und warum man diesen Auftrag nicht annehmen möchte. Reden Sie in solchen Fällen nicht lange um den heißen Brei, sondern bereiten Sie sich sachlich auf das Gespräch vor, indem Sie sich die Punkte notieren, die dazu führen, dass Sie dem Auftrag nicht zustimmen können. Darunter schreiben Sie dann die Bedingungen, die sich ändern müssten, damit Sie den Auftrag annehmen würden. Wenn Sie so gut vorbereitet in das Gespräch mit Ihrem Kunden gehen und selbst dabei sachlich und freundlich bleiben, wird es normalerweise kein unangenehmes Gespräch. Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten: Entweder kommt Ihr Kunde Ihnen entgegen, dann haben Sie einen guten Auftrag, oder sie kommen diesmal nicht zusammen, dann haben Sie einen schlechten Auftrag abgelehnt und damit Ihre Firma vor weiterem Schaden bewahrt. Sehen Sie es von der positiven Seite: Ihre Firma vor Schaden zu bewahren ist doch auch schon ein – zumindest kleiner – Erfolg. |
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