Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."

Die Werbung

 



Werbung im Fernsehen, im Radio, im Internet oder in Zeitschriften versucht uns zum Kauf des jeweils ‚besten‘, ‚aktuellsten‘, ‚angesagtesten‘, in jedem Fall des jetzt ‚absolut für uns notwendigen‘ Produktes, zu überzeugen.

Das Lustige daran ist, dass man, bevor man die Werbung sah, gar nicht wusste, dass man dieses Produkt braucht.

Vielleicht ging es Ihnen auch schon einmal so, dass Sie am Samstagmorgen in die Stadt fuhren, froh gelaunt und mit sich zufrieden. Dann sahen Sie die Werbung für ein neues Auto und schon dachten Sie: „Stimmt, mein alter Wagen wird es nicht mehr lange tun“ oder „Oh, der ist auch schön, der würde gut zu mir passen ...“

So funktioniert Werbung, sie weckt Bedürfnisse, die wir eigentlich gar nicht haben. Denn als Sie aus dem Haus gingen, hatten Sie noch gar nicht den Wunsch, sich nach einem neuen Wagen umzuschauen.



Das Muster ist immer das gleiche, Werbung macht aus zufriedenen Menschen unzufriedene Menschen, die erst dann wieder ruhig schlafen können, wenn sie das beworbene Produkt gekauft haben.

Es gibt Leute, die sagen, dass wir immer genügend Geld hätten, wenn wir nur das kaufen würden, was wir wirklich brauchen.

Achten Sie doch einmal bewusst darauf, was Werbung mit Ihnen tut, bzw. wie viel Einfluss - und damit Macht - Sie der Werbung über Ihr Leben geben.

Im Übrigen ist es doch so, dass Werbung nur selten hält, was sie verspricht. Die Schokolade essenden Werbegestalten sind durchweg schlank! Warum werde ich davon dann immer so breit?

Oder ist wirklich nur der Mann ein guter Familienvater, der seine Kinder im Auto der Marke xy sicher ans Ziel bringt?

Was ist mit der Mutter, die erst dann ein gutes Gewissen haben kann, wenn sie wirklich auch die letzte Bakterie in ihrem Haushalt abgetötet hat, damit der kleine Bub auch bestimmt keimfrei aufwachsen kann?

Was ist mit all denen von uns, die früher im Sandkasten gegessen haben? Die Bakterien dort haben uns jedenfalls nicht umgebracht!

Damit Sie mich nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Werbung. Ich mag Werbung, denn man kann viel dabei lernen. Aber ich glaube ihr nicht mehr, und ich versuche sie wie durch einen Filter zu betrachten. Und wenn ich plötzlich ungeahnte ‚Kaufgelüste‘ empfinde, dann versuche ich mich zu fragen, ob ich dieses Ding jetzt möchte, weil ich es wirklich benötige oder ob ich es nur irgendwo als Werbung unterbewusst wahrgenommen habe.

Der Versuch besteht darin, achtsam und aufmerksam zu sein, und selbst die Entscheidungen zu treffen, was wann angeschafft wird und das nicht der allmächtigen und überall präsenten Werbung zu überlassen