Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."


Finanzplanung ist Lebensplanung

Gestalten Sie Ihre Finanzen und damit Ihre Zukunft aktiv. Anstatt dem Geld hinterher zu rennen, gehen Sie ihm mit dem Finanzplan bewusst entgegen.
 



Letztens wurde ich gefragt:


"Tom - was denkst du ueber Abhaengigkeit in eine Freundschaft ?"

Darueber kann ich mich nicht aeussern, denn in einer Freundschaft existieren keine Abhaengikeiten.

Gerne kommt auch: "Wie finde ich raus, wer meine wirklichen Freunde sind ?" Die Frage ist nie, WIE man das herausfindet - wir wissen es alle.

Die Frage ist vielmehr: Bin ich bereit, es auch zu sehen ?

Gedankenspiel:  Mach doch eine Liste mit allen, die du kennst.

Du waerst ueberrascht - es sind naemlich viele. Und nun legen wir wie einst Sokrates ein paar Siebe an:
 
- Mit wem kann/koennte ich ueber ALLES sprechen ?
- Wer spricht NIEMALS schlecht ueber mich hinter meinem Ruecken, sondern ist offen und ehrlich zu mir ?
- Wer akzeptiert mich ganz genau so, wie ich bin ?
- Wer verlangt keine Gegenleistung (weil er weiss, er bekommt genug zurueck) und hilft mir, wenn er kann ?
- Wer setzt mich nicht unter Druck und versucht erst gar nicht, mich in irgend eine Richtung zu draengen ?
- Wer unterstuetzt mich bei Entscheidungen, die fuer mich richtig sind, fuer ihn aber einen "Nachteil" ergeben ?

Die Anzahl der Siebe ist beliebig erweiterbar.

Nur, wer all diese Eigenschaften erfuellt, ist ein Freund.

Alle anderen sind nette Bekannte, Kumpels oder wie auch immer.
Die Frage ist also nicht, wie erkenne ich meine Freunde.

Sie ist vielmehr:
Bin ich bereit zu erkennen, dass ich "nur" einen oder zwei echte Freunde habe ?
Bin ich bereit zuzugeben, dass alle anderen auch nette Leute sind - aber keine Freunde ?

Ja, das faellt schwer. Besonders, weil uns die Werbung beispielsweise erzaehlt, es genuege eine Packung Chips aufzureissen oder irgend einen Schokokram auf den Designertisch zu stellen - und schon wuerden die Freunde dutzendweise antanzen ...

("Suddenly all your friends are here" - Werbesong von Crunchips / "Ploetzlich sind all deine Freunde da" )

("Wer Kuesschen hat, hat Freunde ..." - Werbelied von Ferrero Kuesschen *lustigmitsingtrallala*)


"Sind diese Ansprueche nicht zu hoch ?", mag man nun zweifeln. Meiner Meinung nach sind sie es nicht, denn: Dies sind die Ansprueche, die ich an mein Leben stelle.

Und ich habe nicht vor, ein Leben zweiter Klasse zu fuehren, denn ich bin nicht irgendwer - und so sind auch meine Freunde nicht "irgendwer".

So kommen wir zum letzten (und wie immer alles entscheidenden) Teil unserer Rundreise durch die Welt der Freundschaft:


Zum besten Freund.

Manche kommen auf ein "erschreckendes" Ergebnis, wenn sie ihre Bekannten durchsieben:
"Ich habe ja gar keine Freunde." Wie kann ich das aendern ?  Gar nicht.

Es wird sich von ganz alleine aendern, wenn du erkennst, dass der Grund hierfuer nicht "in den Leuten", sondern in dir zu finden ist: Wer keine Freunde hat, der ist auch sich selbst kein Freund.
 
Wer sich selbst nicht mag, den moegen "andere" nicht.

Bevor du nun deine Bekannten durchsiebst, kuemmere dich um die allerwichtigste Person: Dich. Bist du dein bester Freund ?

Was kommt dabei raus, wenn du die obigen Fragen AUF DICH anwendest ?

Erst wenn du dein bester echter Freund bist, dann wirst du automatisch auch "andere" Freunde haben.

Und du kommst nicht mehr auf seltsame Fragen ueber "Abhaengikeit in einer Freundchaft", weil dir klar ist, dass es so etwas gar nicht gibt.

LEBENSWERT ist Freundschaft.
aus
http://www.lebenswert.de
 



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