Carpe Diem, pflücke den Tag So ein einzelner Tag hat etwas Großartiges ans sich. Er ist mit seinen vierundzwanzig Stunden total überschaubar. Vierundzwanzig Stunden lassen sich recht einfach aufteilen. Wenn man die Zeit für Essen und Schlafen abzieht, bleibt ein noch leichter und kleinerer überschaubarer Teil übrig. Da hinein passt idealerweise etwas Nettes für sich selber. Etwas das einen zu einem positiven Egoisten macht. Etwas das einen selbst genießbar bleiben lässt, weil man selbst etwas für sich tut, das gut tut. Das ist wichtig, um auf Dauer seinen Energietank oberhalb der Reservemarke gefüllt zu halten. Dann ist da die große Chance für diesen Tag die Entscheidung zu treffen, etwas zum Gelingen zu führen, oder sich für etwas einzusetzen, oder jemand eine Freude zu bereiten, oder eine besondere Leistung zu erbringen, oder etwas anderes Besonderes zu tun. An diesem Rest vom Tag kann man sich halbwegs einfach dazu anhalten, mit seinen schlechten Gewohnheiten mal eine Pause ein zu legen. Es ist nur mal für diesen Rest vom Tag. Das könnte doch klappen, -oder? Carpe Diem. Dem Tag ist es egal, ob jemand etwas daraus macht oder nicht. Ist er vorbei, kommt gleich der nächste Tag, der umgehend wieder die gleiche Möglichkeit bietet. Das wiederholt sich alle vierundzwanzig Stunden. Ständig kann jemand sich den Tag pflücken. Für die siebenfachen Wiederholungstäter gestaltet sich so eine lebenswerte Woche. Für diejenigen, die nicht genug davon bekommen können, wird ein lebenswerter Monat, oder ein lebenswertes Jahr daraus. Enorm, was aus vierundzwanzig Stunden alles entstehen kann. |
Erstellt am: 17.12.2010
