Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."


Finanzplanung ist Lebensplanung

Gestalten Sie Ihre Finanzen und damit Ihre Zukunft aktiv. Anstatt dem Geld hinterher zu rennen, gehen Sie ihm mit dem Finanzplan bewusst entgegen.
 



Auch Optimismus kann man lernen

Es kommt immer auf den Blickwinkel an: Freuen Sie sich über ein halbvolles Sektglas? Oder ärgern Sie sich, weil es schon wieder halb leer ist?

SIE HABEN  IHR GLÜCK SELBST IN DER HAND 

Optimismus und Pessimismus sind Einstellungen, die bei der Lebensführung des Menschen eine viel größere Rolle spielen, als allgemein angenommen wird. Weite Bereiche dessen, was wir Schicksal nennen, sind lenkbar : Im Guten wie im Bösen.

Welche Bedeutung unsere jeweilige Einstellung hat und wie grundlegend Zukunftserwartungen sich auswirken können, mögen einige Beispiele verdeutlichen:

Vor  einigen Jahren lief in den USA ein "geheimer Versuch" im Bereich des Gesundheitswesens. Amerikanische Ärzte verschrieben mehreren tausend Patienten statt der üblichen Medikamente so genannte Placebos, Scheinmedikamente, die aus Wasser, Zucker Farbe und Mehl bestehen und keinerlei medizinische Wirkung haben. Die Placebos verfehlten bei  - sage und schreibe - fast neunzig Prozent der Patienten ihre Wirkung nicht: sie fühlten sich nach der "Behandlung" wesentlich besser oder sogar geheilt und schworen auf die neue Pille.

"Der Optimist, der davon ausgeht, dass er Erfolg hat, ist in 85 Prozent seiner Handlungen auch tatsächlich erfolgreich".

Im Falle der "behandelten" Patienten zeigte sich die große subjektive Wirkung, wenn die Patienten an die Scheinmedikamente glaubten, wenn sie also eine optimistische Einstellung zu deren Wirkung hatten.

Wenn Optimismus eine so genannte suggestive (beeinflussende) Kraft ist, dann ist zu vermuten, dass dies auch für ihren Gegenpart, den Pessimismus zutrifft.

Auch dies ist so gut wie bewiesen. Ärzte und vor allem Psychotherapeuten können von der suggestiven Kraft ein Lied singen. Viele Menschen, die einen Psychotherapeuten aufsuchen, leiden nämlich ganz deutlich unter ihrer pessimistischen Einstellung. 

"Der Pessimist fühlt sich vom Schicksal zum Pechvogel bestimmt, dem nie etwas gelingt und der Unglück magisch auf sich zieht." 

Das Erstaunliche ist, dass in den meisten Fällen zutrifft, was der Pessimist von sich und seiner schicksalhaften Bestimmung glaubt, ihm misslingt tatsächlich so ziemlich alles, was er anfasst. Er sinkt gleich beim ersten Herbststurm mit schwerer Bronchitis und heißem Kopf ins Bett, er rechnet bei dem neuen Auto sofort mit einer Schramme und bekommt eine, er fährt gar nicht erst in den Wintersport, weil man sich da die Haxen brechen kann. Wie stark die autosuggestive (selbst eingeredete) Kraft des Pessimismus zum Gegenpol des Optimismus werden kann, beschreibt der Psychologe Peter Lauster in seinem Beratungsbuch "Der Persönlichkeitstest":

"Auf einem Güterbahnhof wurde ein Bahnarbeiter versehentlich in einem Kühlwagen eingeschlossen. Der Arbeiter wusste, dass er sich in einem Kühlwagen befand, und glaubte, dass er erfriert, wenn er nicht schnell aus seiner Lage befreit wird. Erst nach zwanzig Stunden wurde der Wagen wieder geöffnet. Der Arbeiter war tot und die Ärzte diagnostizierten Symptome des Erfrierens. Man stellte jedoch auch fest, dass das Kühlsystem versehentlich gar nicht eingeschaltet war.." Fazit: der Arbeiter war - mit den äußeren Merkmalen des Erfrierungstodes - gestorben, weil er fest geglaubt hatte, dass er in dem Kühlwagen nicht überleben könne. - Ein Beweis dafür, dass ein pessimistischer Glaube im Extremfall sogar zum Tode führen kann.



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