Tina und Stephan Kaiser: "Wer die 8 Grundgesetze des Wohlstands kennt und sich der FinanzPlan-Idee bedient, kommt einfach gut mit seinem Geld aus."


Finanzplanung ist Lebensplanung

Gestalten Sie Ihre Finanzen und damit Ihre Zukunft aktiv. Anstatt dem Geld hinterher zu rennen, gehen Sie ihm mit dem Finanzplan bewusst entgegen.
 

Der "störende" Großvater

Ein alter, tattriger Greis lebte mit seinem Sohn, seiner Schwiegertochter und seinem 4 Jahre alten Enkel in einem gemütlichen Häuschen.

Seine Hände zitterten bei jeder Bewegung, seine Augen waren Blut unterlaufen und seine Schritte waren unkontrolliert.

Leider machten diese Dinge dem alten Mann das Essen nicht leicht. Er verschüttete häufig und nicht wenig essen, übersah vieles.

Erbsen rollten von seiner Gabel auf den Boden. Wenn er aus dem Becher trank, tropfte oft Milch auf die Tischdecke und nicht immer traf er...

Der Sohn und die Schwiegertochter wussten nicht mehr, was sie mit ihm anstellen sollten.

"Wir müssen etwas mit Großvater machen. Ich habe genug von dem Milch-Verschütten und dem Essen auf dem Boden." sagte der Sohn. So setzten der Ehemann und seine Frau einen kleinen Tisch in die Ecke. Nun aß der Großvater ganz alleine während die ganze Familie mit Freude aß.

Seit Großvater ein oder zwei Schalen zerbrochen hatte, bekam er eine Holz-Schale. Häufig schwabbte die Freude der Familie zum Großvater über und man konnte eine Träne in seinem Auge sehen, weil er Abseits davon saß...

Die einzigen Worte die mit ihm geredet wurden, waren, wenn er eine Gabel oder einen Löffel fallen ließ.

Der 4 Jahre alte Enkel beobachtet dies in aller Ruhe. Eines Abends, kurz vorm Essen, sah der Sohn, dass der Enkel mit Holzstücken auf dem Boden spielte.

Er fragte sein Kind mit süßer Stimme: "Was machst du da?" Genauso süß antwortete der Enkel:" Oh, ich mache eine Schale für dich und Mama zum Essen, wenn ich groß geworden bin."

Der 4-Jährige lächelte und machte mit seiner Arbeit weiter.

Diese Worte trafen die beiden so hart, dass sie sprachlos waren. Die Tränen kullerten ihnen die Wangen herunter.

Es wurde kein Wort gesprochen und beide wussten, was zu tun war. Diesen Abend nahm der Sohn seinen Großvater an die Hand und geleitete ihn zum Familientisch zurück. Von nun aß der Großvater jedes Essen mit der Familie mit.

Seit dieser Zeit kümmerte sich weder der Sohn noch seine Frau um herunter gefallende Gabeln, Löffel, verschüttete Milch oder Essen auf dem Boden.


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Erstellt am: 17.06.2010

Letzte Änderung: 17.06.2010



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